CORONA-KRISE

Landesbühne verkauft handgemachte Masken

Sich und andere vor dem Coronavirus schützen und zugleich dem Anklamer Theater helfen – das ist ab Donnerstag möglich.
Unter anderem solche Masken aus der Theater-Schneiderei werden ab heute verkauft.
Unter anderem solche Masken aus der Theater-Schneiderei werden ab heute verkauft. Matthias Diekhoff
Anklam ·

An der Kasse der Vorpommerschen Landesbühne werden ab dem heutigen Donnerstag Mund-Nasen-Masken verkauft, die in der Schneiderei der Vorpommerschen Landesbühne zu einem Großteil aus Reststoffen aus dem Theater-Fundus angefertigt wurden. Die Masken sind entweder glatt oder mit Fältchen und in Weiß oder farbig erhältlich. Sie sind bei 60 Grad waschbar und mehrfach verwendbar, heißt es von der Landesbühne.

Der Virologe Dr. Christian Drosten von der Berliner Charité rät zudem, die Masken nach dem Waschen besonders an den Nahtstellen heiß zu bügeln. Nach Angaben von Fachleuten der Max-Planck-Gesellschaft könnten solche Masken aus Baumwolle einen Großteil der abgegebenen Tröpfchen, die für die Ansteckung mit dem Corona-Virus die größte Rolle spielen, abfangen.

Einnahmen kommen dem Theater zugute

Die Mund-Nase-Masken werden an der Theaterkasse in Anklam, Leipziger Allee 34, am Donnerstag und Freitag von 10 bis 14 Uhr verkauft. Ab der kommenden Woche ist die Kasse montags bis freitags ebenfalls von 10 bis 14 Uhr für den Maskenverkauf geöffnet.

Unabhängig davon, welcher Form oder Farbe gewählt wird, soll eine Maske sieben Euro kosten. Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen direkt der Vorpommerschen Landesbühne zugute, die durch die abrupte Beendigung der Spielzeit in der vergangenen Woche schwer getroffen wurde.

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