Bei der Feuerwehr gelten tägliche Testpflicht, Besuchsverbot und getrente Gruppen. Auch in der Kreisverwaltung wurden A-
Bei der Feuerwehr gelten tägliche Testpflicht, Besuchsverbot und getrente Gruppen. Auch in der Kreisverwaltung wurden A- und B-Teams aufgestellt, um eventuelle Ausfälle kompensieren zu können. Ein Großteil der Mitarbeiter arbeite derzeit im Homeoffice. NK-Archiv/Schönebeck
Vorpommern-Greifswald

Landkreis wappnet sich für Ausfälle wegen Corona-Erkrankungen

Wenn sich die neue Variante des Coronavirus‘ verbreitet, will Vorpommern-Greifswald vorbereitet sein. Deshalb wurden an sensiblen Stellen bereits vorbeugende Maßnahmen getroffen.
Greifswald

Mit restriktiven Maßnahmen wappnen sich die Einsatzkräfte im Landkreis Vorpommern-Greifswald gegen eine drohende Überlastung als Folge möglicher Krankheitsausfälle im Zuge der neuen Corona-Virusvariante Omikron. Alle Feuerwehren und Rettungsdienste wurden zur Einhaltung strenger Hygienevorkehrungen angewiesen, wie die Kreisverwaltung mitteilte.

Tägliche Tests und Besuchsverbot

Im Rahmen eines Notfallplans wurde den Angaben zufolge inzwischen ein sogenannter Eskalationsstufenplan für den Fall erstellt, dass Einsatzkräfte vermehrt ausfallen oder es zu einem erhöhten Transportaufkommen kommen sollte. Für die Rettungsleitstelle gelten unter anderem ein absolutes Besuchsverbot sowie eine strenge Sitzordnung. Zudem seien tägliche Tests und eine Maskenpflicht beim Verlassen des Arbeitsplatzes angeordnet worden. Darüber hinaus wurde die Administration der Leitstelle in zwei Gruppen aufgeteilt. Sämtliche Beratungen und Schulungen werden grundsätzlich nur noch online absolviert.

Mitarbeiter der Kreisverwaltung im Home-Office

Auch in der Kreisverwaltung selbst wurden A- und B-Teams aufgestellt, um eventuelle Ausfälle kompensieren zu können. Ein Großteil der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen arbeite derzeit im Homeoffice, hieß es. Strenge Corona-Sicherheitsvorkehrungen seien auch bei den regionalen Wasser-, Strom- und Gasversorgern sowie bei den Busunternehmen im Öffentlichen Personennahverkehr getroffen worden.

Mehr lesen: Mehr Unfälle von Fußgängern und Radfahrern als Krankenwagen

Corona-Update per Mail

Der regelmäßige Überblick über die Fallzahlen, aktuellen Regelungen und neuen Entwicklungen rund um das Corona-Virus in Mecklenburg, Vorpommern und der Uckermark. Jetzt kostenfrei anmelden!

zur Homepage