FLUCHT AUF HOCHSITZ

Litauer nach Verfolgungsjagd in Untersuchungshaft

Eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei endete für einen Litauer bei Anklam auf einem Hochsitz. Nun muss er vorerst ins Gefängnis.
Simon Voigt Simon Voigt
Der mutmaßliche Autodieb flüchtete auf einen Hochsitz. (Symbolbild)
Der mutmaßliche Autodieb flüchtete auf einen Hochsitz. (Symbolbild)
Anklam.

Der 22-Jährige, der sich am Donnerstag eine Verfolgungsjagd mit der Polizei bis nach Stolpe an der Peene lieferte, sitzt nun in Untersuchungshaft. „Der Beschuldigte wurde nach intensiven Ermittlungen des Kriminalkommissariats Anklam” im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter des Amtsgerichtes Greifswald vorgeführt”, erklärte ein Sprecher der Polizei am Freitagnachmittag. Dieser habe entschieden, dass der aus Litauen stammende Mann in Untersuchungshaft genommen wird. Er wurde bereits in die JVA Stralsund gebracht.

Der Mann war am Donnerstagvormittag mit seinem Auto vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Polizisten wollten auf der B110 bei Anklam zunächst anhalten, weil er auffällig langsam gefahren sei. Er fuhr bis nach Stolpe, stieg dort aus und flüchtete zu Fuß weiter. Letztlich wurde er von elf Beamten auf einem Hochsitz kauernd gestellt und festgenommen.

Auto war gestohlen

„Die Polizei möchte sich vor allem bei einem Zeugen und Anwohner des Ortes Stolpe an der Peene bedanken, der der Polizei einen wichtigen Hinweis zum Aufenthalt des Flüchtigen gab”, sagt nun der Polizeisprecher. Der Hinweis habe „in großem Maße” zur Festnahme beigetragen.

Eine Überprüfung des Auto, ein getunter Mercedes-AMG, hatte bereits am Donnerstag ergeben, dass der Wagen in Moers (Nordrhein-Westfalen) nahe der niederländischen Grenze gestohlen worden war. Das 75 000-Euro-Fahrzeug wurde von der Polizei zunächst für weitere kriminaltechnische Untersuchungen sichergestellt.

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