POLIZEI

Bewaffneter Mann bei SEK-Einsatz in Wolgast angeschossen

Ein Mann hatte randaliert und seine Eltern bedroht. Also griffen die SEK-Beamten zu und gaben einen Schuss ab. Auch einer der Polizisten wurde mit einer Machete verletzt.
Simon Voigt Simon Voigt
Kräfte des Sondereinsatzkommandos in der Wolgaster Saarstraße.
Kräfte des Sondereinsatzkommandos in der Wolgaster Saarstraße. Tilo Wallrodt
Wolgast.

Bei einem SEK-Einsatz in Wolgast haben Einsatzkräfte einen Mann angeschossen. Der 31-Jährige soll in der Wohnung seiner Eltern randaliert haben und offenbar psychisch krank sein. Er habe die Einrichtung beschädigt und seine Eltern bedroht, wie die Polizei meldet. Da er eine Gefahr für sich und andere dargestellt habe, sollte der Mann zur ärztlichen Behandlung ins Krankenhaus eingewiesen werden, wie es weiter heißt.

Als Rettungskräfte und Polizisten aus Wolgast in der Wohnung eintrafen, habe sie der Mann mit einem Messer und einer Machete bedroht. Aus diesem Grund wurde das Spezialeinsatzkommando der Polizei (SEK) alarmiert. Verhandlungsversuche mit dem Mann hätten keinen Erfolg gebracht, also stürmten die Einsatzkräfte die Wohnung. Da der Mann die Einsatzkräfte sofort mit seinen Waffen angegriffen habe. griffen auch diese zu ihren Dienstwaffen und gaben einen Schuss auf den Mann ab. Er wurde leicht verletzt.

Der 31-Jährige wurde mit seinen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Auch einer der Polizisten wurde den ersten Informationen zufolge mit der Machete am Arm verletzt. Er konnte nach einer Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen, sei aber dienstunfähig.

Der Fall steht in keinem Zusammenhang zu der Fahndung nach dem mutmaßlichen Kindermörder David H., die aktuell in Mecklenburg-Vorpommern stattfindet.

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