GEBOREN AM 24. DEZEMBER

Maria freut sich über ihr Weihnachtsbaby

Die Geburt eines Kindes ist immer ein Wunder. Und einige Lütten erblicken am Heiligabend das Licht der Welt. So ein besonderes Weihnachtsbaby ist die kleine Lore aus Koserow.
Stolz und glücklich betrachtet Maria A.ihre kleine Tochter Lore.
Stolz und glücklich betrachtet Maria A.ihre kleine Tochter Lore. Karsten Riemer
Anklam.

Ihr erstes Weihnachtsfest hat die kleine Lore aus Koserow größtenteils verschlafen. In den letzten Minuten am Heiligabend erblickte sie im Anklamer Klinikum mit 3250 Gramm und 50 Zentimetern das Licht der Welt. Ein Feiertag für die junge Familie. Auch, wenn Weihnachten dafür um ein paar Tage verschoben werden muss.

Friedlich schläft das Anklamer Weihnachtsbaby drei Tage nach seiner Geburt im Klinikbett von Mama Maria. Bis dahin hat die 32-Jährige jedoch alle Hände voll zu tun. Sauber machen und Stillen prägen jetzt das Leben der jungen Frau. „Aber ich kann mich gar nicht beschweren“, sagt sie mit einem liebevollen Blick auf ihre kleine Tochter. Außerdem habe sie bereits Erfahrung. Die kleine Lore ist das zweite Kind von Maria A. und ihrem Mann Georg. „Sie ist vollkommen gesund und das ist das Wichtigste“, so die 32-Jährige.

„Der Kartoffelsalat ist jetzt schlecht”

Geplant war der spezielle Geburtstermin an Heiligabend indes nicht. „Der errechnete Termin war der 26. Dezember“, sagt die junge Mutter. Aber bevor es am Dienstag richtig losging, haben sie und ihr Mann bereits geahnt, dass Lore sich nicht an den Termin halten würde. „Wir hatten aber ein bisschen gehofft, dass es erst nach Weihnachten so weit ist“, so Maria A. .

Denn immerhin war zu Hause in Koserow bereits alles für die Festtage vorbereitet. Der Weihnachtsbaum stand an seinem vorgesehenen Platz und auch um das Essen hatte sich die 32-Jährige gekümmert. „Der Kartoffelsalat ist jetzt schlecht“, lacht die junge Frau. Für ihren vierjährigen Sohn sei es natürlich ein bisschen schwierig gewesen, dass seine Schwester an Heiligabend geboren wurde. „Aber er ist sehr stolz“, sagt sie. Und dank der Großeltern konnte der frischgebackene große Bruder ein schönes Fest erleben, auch wenn seine Eltern anderweitig beschäftigt waren. „Weihnachten wird jetzt nachgefeiert“, so die 32-Jährige.

 

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