EINWEIHUNG NACH UMBAU

Mehr Dialyseplätze für die Karlsburger Klinik

Am Mittwoch wurden die neue Dialysestation und die neue Endoskopie-Abteilung im Klinikum Karlsburg eingeweiht. Dafür kam auch Gesundheitsminister Harry Glawe, dessen Ministerium das Projekt unterstützte.
Philipp Schulz Philipp Schulz
Dialyseschwester Daniela Päsler bedient eines der neuen Dialysegeräte. Neun gibt es nun in Karlsburg insgesamt.
Dialyseschwester Daniela Päsler bedient eines der neuen Dialysegeräte. Neun gibt es nun in Karlsburg insgesamt. Philipp Schulz
Karlsburg.

Neun statt bisher fünf Dialyseplätze und eine komplett neue Endoskopie-Abteilung konnte Gesundheitsminister Harry Glawe (CDU) am Mittwoch in Karlsburg begutachten, als er die Station mit den beiden Fachbereichen gemeinsam mit Klinikvorstand Prof. Dr. Wolfgang Motz und der geschäftsführenden Gesellschafterin Dr. Manuela Guth sowie einem Teil des Klinikpersonals einweihte. Sein Ministerium unterstützte die Umbaumaßnahme mit 927 000 Euro. Diese war erst durch das 2016 neu eröffnete Diabetes-Kompetenzzentrum möglich geworden. 24 Bettenplätze aus dem Hauptgebäude sind dorthin umgezogen, was Raum für die Erweiterung in den Bereichen Dialyse und Endoskopie schuf.

Fallzahlen steigen

Dieser Platz wird auch dringend benötigt, denn mit den neuen Geräten und Räumen will sich das Klinikum für die Zukunft rüsten. Wie Prof. Motz erklärte, habe die Dialyse, also die Blutwäsche außerhalb des Körpers, wie sie etwa bei Nierenversagen nötig wird, in den vergangenen zwei Jahrzehnten im klinischen Alltag enorm an Bedeutung gewonnen. Seit 2004 hätten sich die Zahlen der Dialysen in Karlsburg mehr als verdoppelt. Auch die Menge der älteren Patienten, die sowohl an einer Herzerkrankung als auch an Diabetes und einer schweren Nierenerkrankung leiden, sei kontinuierlich gestiegen.

Neue Abteilung für Spezialuntersuchungen

Darauf ist die Klinik nun eingestellt: Künftig können die Patienten an neun statt bisher fünf Dialysegeräten behandelt werden, drei Fachärzte für Nephrologie und acht Pfleger kümmern sich dann um das Wohl der Patienten. Auch die Bedingungen für die Patienten, die eine Blutwäsche vornehmen lassen müssen, haben sich verbessert. So werden nun zwei Geräte speziell für infektiöse Patienten, die etwa multiresistente Keime haben, vorgehalten.

Die neue Endoskopie-Abteilung soll vor allem den gestiegenen Ansprüchen in den einzelnen Bereichen der endoskopischen Untersuchung gerecht werden. Auch hier, bei den Lungen-, Magen-, und Darmspiegelungen nehmen die Zahlen der Behandlungen zu, so das Klinikum.

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