Wirtschaftsförderung

Mehr Geld, um für Anklam zu werben

34.000 Euro hat die Stadt bislang als jährlichen Zuschuss an die FEG gezahlt. Da dieser nun entfällt, soll das Geld künftig direkt für die Wirtschaftsförderung in der Stadt genutzt werden.
Die Stadt Anklam ist raus aus der Wirtschaftsfördergesellschaft FEG, die nun alleinige Tochter des Landkreises ist. Das T
Die Stadt Anklam ist raus aus der Wirtschaftsfördergesellschaft FEG, die nun alleinige Tochter des Landkreises ist. Das Thema soll aber nicht vernachlässigt werden, deshalb wird nun das städtische Budget gehörig aufgestockt. NK-Montage
Anklam

Mit dem Ausscheiden aus der Förder- und Entwicklungsgesellschaft (FEG) zum Jahresende 2021 stellt sich in Anklam die Frage, wie dieser wichtige Bereich für die Stadt künftig betrieben werden soll.

 Kreis übernimmt komplett

Nachdem die Wirtschaftsförderung nun eine alleinige Tochter des Landkreises Vorpommern-Greifswald ist und neu strukturiert werden soll, sparen die bislang beteiligten Kommunen damit zwar die Zuschüsse ein, in Summe steigen allerdings wohl auch die Ausgaben, machte Bürgermeister Michael Galander bereits im Oktober den Anklamer Stadtvertretern deutlich.

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So wurden nicht nur die Werbung und Vertretung für die Stadt oftmals über die FEG gewährleistet, auch bei Interessentengesprächen leistete die Gesellschaft mit ihren Mitarbeitern etwa bei Dolmetscherdiensten Hilfe. Ein wichtiger Punkt, denn auch in Anklam zeigte sich jüngst immer wieder, dass ausländische Investoren mittlerweile Interesse für Vorpommern zeigen. Der Landkreis habe zwar in Aussicht gestellt, solche Tätigkeiten auch künftig zu unterstützen, das werde man sich dann jedoch bezahlen lassen, so Anklams Bürgermeister.

Die Anklamer Stadtvertretung geht deshalb nun einen eigenen Weg und stockt pro forma das Haushaltsbudget für die Wirtschaftsförderung um den bisherigen Zuschuss an die FEG – also um 34.000 Euro pro Jahr – auf. Für 2022 wird dieses zusätzliche Geld zunächst als überplanmäßige Ausgabe verbucht, da der Antrag bereits zu einem Zeitpunkt gestellt wurde, als die Haushaltsaufstellung für 2022/23 abgeschlossen war.

Gedeckt werden sollen die Kosten durch Minderausgaben bei Planungsleistungen. Mitte des Jahres 2023 soll zudem evaluiert werden, ob die zusätzlichen Mittel wirklich effektiv genutzt und verwendet wurden. Jüngst stimmte im Dezember die große Mehrheit der Anklamer Stadtvertreter diesem Ansinnen zu.

Hintergrund: Studie rechnet mit Wirtschaftsförderung in Vorpommern ab

 

 

 

 

 

 

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