FEUERWEHR-GROßEINSATZ

▶ Mehrere Hektar Weizen zwischen Anklam und Jarmen verbrannt

Erneut brannte es westlich von Anklam auf einem Feld. 40 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen, die den Ort Krusenfelde bedrohten. Das Feuer kam bis an die Wohnhäuser.
Am Freitagabend brannte kurz vor Krusenfelde ein Weizenfeld und ein Acker. Das Feuer ist wohl bei Erntearbeiten ausgebrochen.
Am Freitagabend brannte kurz vor Krusenfelde ein Weizenfeld und ein Acker. Das Feuer ist wohl bei Erntearbeiten ausgebrochen. Anne-Marie Maaß
Der kleine Ort Krusenfelde zwischen Anklam und Jarmen wurde durch 40 Feuerwehrleute vor den nahen Flammen geschützt.
Der kleine Ort Krusenfelde zwischen Anklam und Jarmen wurde durch 40 Feuerwehrleute vor den nahen Flammen geschützt. Anne-Marie Maaß
Krusenfelde ·

Erst am Donnerstag mussten die Feuerwehren zu einem Feldbrand westlich von Anklam ausrücken. Auch am Freitagabend brannte es wieder. Diesmal auf einer Fläche bei Krusenfelde zwischen Anklam und Jarmen. Von den 39 Hektar noch nicht abgedroschenen Weizen war soll rund die Hälfte verbrannt sein, sagte Einsatzleiter Robert Bast von der Kriener Wehr.

Das Feuer ist wohl durch gerade angefangene Erntearbeiten auf Höhe des Krusenfelder Sportplatzes ausgelöst worden. Die Landwirte konnten mit Mähdrescher und Grubbertechnik die brennende Fläche teilweise eingrenzen.

[Video]

Flammen kurz vor dem Dorf

Wegen des starken Windes breiteten sich die Flammen trotzdem gefährlich nahe Richtung Dorf aus. Die erste Maßnahme der eintreffenden Feuerwehren war, das Dorf vor den Flammen abzuriegeln, was auch kurz vor den Wohnhäusern gelang.

Insgesamt 40 Feuerwehrleute waren im Einsatz, darunter die Freiwillige Feuerwehr Krien, die auch die Einsatzleitung übernahm, sowie die Wehren aus Krusenfelde und Medow und die Löschgruppen Wussentin und Iven.

Wärmebildkamera gegen Glutnester

Da sich das Feuer über einen Weg auf ein Stoppelfeld ausbreitete und um einen anliegenden Wald zu schützen, wurden die Wehren aus Jarmen und Anklam nachgeordert. Die Jarmener Kameraden setzten vor Ort eine Drohne mit Wärmebildkamera zum Auffinden der Brandherde ein. Durch das Feuer wurden letztendlich laut Polizei rund 16 Hektar Winterweizen vernichtet. Der
entstandene Sachschaden beläuft sich demnach auf etwa 24.000 Euro.

 

Auch Rettungskräfte waren im Einsatz wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung bei zwei Beobachtern.

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