GRUNDSTEINLEGUNG

Merkel legt Grundstein für Greifswalds größtes Bauprojekt

Fast 40 Millionen wollen Greifswald und das Land für neue Labore ausgeben – das größte Bauprojekt, das die Hansestadt jemals angepackt hat. Angela Merkel legte am Dienstag den Grundstein.
Angela Merkel und Harry Glawe (beide Mitte) bei der Grundsteinlegung des Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie.
Angela Merkel und Harry Glawe (beide Mitte) bei der Grundsteinlegung des Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie. Philipp Schulz
Merkel nannte Greifswald ein Juwel der Forschung.
Merkel nannte Greifswald ein Juwel der Forschung. Philipp Schulz
Greifswald.

Auch der strömende vorpommersche Regen konnte Greifswalds Bürgermeister Stefan Fassbinder (Grüne) und seinen hohen politischen Besuch nicht abhalten, Greifswalds wohl wichtigsten Grundstein zu legen. Denn für 37 Millionen Euro wird praktisch im Hinterhof des Biotechnikums das „Zentrum für Life Science und Plasmatechnologie” entstehen. Greifswalds größtes Bauprojekt seit 1990.

Bis 2022 sollen hier Labore und Räume für neue Firmen entstehen, die auf den Gebieten der Bioökonomie und Plasmatechnik arbeiten. 240 Arbeitsplätze sollen entstehen. Betreiber des Hauses mit 5500 Quadratmetern vermietbarer Fläche wie Büros, Labors und Produktionsräumen wird der Wissenschafts- und Technologiepark Nordost (Witeno) sein.

Land gibt mehr Geld als geplant

Als Teil des Masterplans Gesundheitswirtschaft des Landes, war auch Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) vor Ort. Er hatte eine Überraschung dabei: Statt der geplanten 16,5 Millionen Euro, werde das Land wohl eher die Hälfte der Kosten, also fast 19 Millionen Euro übernehmen. Er nannte die Biotechnologien (Life Sciences) die Schlüsseltechnologien der kommenden Jahre.

Merkel: „Greifswald ist Juwel der Forschung”

Bundeskanzlerin Angela Merkel, die offiziell als Bundestagsabgeordnete der Stadt vor Ort war, lobte die zielstrebige Arbeit Greifswalds, sich als moderner Wissenschaftsstandort zu etablieren. Nach der Wende sei nicht immer klar gewesen, in welche Richtung sich das Land und vor allem die Stadt entwickeln würden. Durch die harte Arbeit seien Greifswald und die Universität jedoch ein exzellenter Standort für Biotechnik, Pharmakologie und Wissenschaft geworden. Sie nannte die Hansestadt ein Juwel der Forschung, was sie nicht nur als Abgeordnete mit Wahlkreis im Norden, sondern auch als Kanzlerin sehe.

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