SCHULCAMPUS

Minister übergibt Anklam 14 Millionen Euro

Bauminister Christian Pegel kam mit drei dicken Förderschecks nach Anklam, um den Startschuss für den Bau des neuen Schulcampus zu geben. Doch bevor die Schüler umziehen müssen, sollen sie erst noch in Ruhe ihre Prüfungen schreiben.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Gleich drei Förderschecks konnte Anklams Bürgermeister Michael Galander (Dritter von rechts) von Energieminister Christan Pegel (rechts) entgegengenommen. 
Gleich drei Förderschecks konnte Anklams Bürgermeister Michael Galander (Dritter von rechts) von Energieminister Christan Pegel (rechts) entgegengenommen. Anne-Marie Maaß
Auch der Altbau soll in das Konzept integriert werden und künftig moderne Lernräume bieten.
Auch der Altbau soll in das Konzept integriert werden und künftig moderne Lernräume bieten. Anne-Marie Maaß
So soll der fertige Schulcampus aussehen.  
So soll der fertige Schulcampus aussehen. Nordkurier-Archiv
Anklam.

Mit solchen Aussichten kann Energie- und Bauminister Christian Pegel (SPD) gerne öfter an die Peene reisen: Für den Bau des neuen Schulcampus an der Käthe-Kollwitz-Schule hatte der Minister knapp 14 Millionen Euro – aufgeteilt in drei Förderschecks – im Gepäck. Insgesamt sind für das Projekt 18 Millionen Euro veranschlagt. Zwei Millionen davon muss Anklam als Eigenanteil erbringen. In gleicher Höhe erhält die Stadt zudem Sonderbedarfszuweisungen vom Innenministerium. Für Pegel ist die Förderung in Anklam eine gute Investition. „Ich bin begeistert von ihren Planungen“, sagt er nach der Vorstellung zum Architekten Christoph Horstmann aus Neubrandenburg. Pegel sei sich sicher, dass das Zusammenspiel von Grundschule und regionaler Schule an einem Standort, die zudem auch in allen Bereichen das Thema Inklusion voranbringen soll, eine tolle Kombination wird.

Der Umzug verzögert sich

Auch für den Architekten war das Zusammenspiel zwischen dem historischen Altbau und dem modernen Anbau, die durch einen gemeinsamen Bereich verbunden werden sollen, eine spannende Aufgabe. So soll künftig unter modernen Bedingungen gelehrt und gelernt werden. Die Bauphase soll in den kommenden zwei Jahren umgesetzt werden. Die Schüler der Kollwitz-Schule sollen während dieser Zeit im ehemaligen Haus der Bildung untergebracht werden. Dorthin verzögert sich der Umzug allerdings noch.

Neuer Termin: bis zu den Sommerferien

Der ursprüngliche Termin, die komplette Schule bereits in den Winterferien umzusiedeln, war schon nach der ersten Ausschreibungsrunde ins Wanken geraten. Bevor in dem Ersatzgebäude wieder unterrichtet werden kann, muss dieses erst saniert werden. Doch dafür ließen sich zunächst keine Auftragnehmer finden. Danach hatte die Stadtverwaltung als nächsten Umzugstermin die Zeit nach den Osterferien ins Auge gefasst.

„Wir wurden allerdings von Eltern darauf angesprochen, dass der Umzug dann in die Prüfungsphase der zehnten Klassen fällt“, erklärt Beatrix Wittmann-Stifft, zuständig für den Bereich Bildung in Anklam. Um den Schüler keinen zusätzlichen Stress aufzulasten, wurde der Termin nun noch einmal bis zu den Sommerferien verschoben. „Wir arbeiten aber trotzdem weiter an der Umsetzung“, erklärt Bauamtschefin Sylvia Thurow.

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