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Mit Schreckschusswaffe bei Schlägerei geschossen

In Wolgast haben sich in der Nacht zu Sonnabend mehrere Männer eine Schlägerei geliefert - einer zückte eine Schreckschusswaffe und drückte ab. Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an. Der genaue Tathergang ist noch unklar.

Die Polizei rückte mit etlichen Einsatzkräften in schusssicherer Bekleidung an.
Tilo Wallrodt Die Polizei rückte mit etlichen Einsatzkräften in schusssicherer Bekleidung an.

Eine größere Schlägerei hat in der Nacht zu Sonnabend die Polizei in Vorpommern in Atem gehalten. Wie das Polizeipräsidium Neubrandenburg am Samstagmorgen mitteilte, ereignete sich der Vorfall kurz vor Mitternacht in der Wolgaster Feldstraße.

Zeugen berichteten, gegen Mitternacht seien zunächst am Platz der Jugend mehrere Streifenwagen der Polizei aufgefahren. Die Beamten hätten alle schutzsichere Westen getragen. Die Lage sei zunächst unübersichtlich gewesen. Zeugenberichten zufolge seien am Platz der Jugend auch Schüsse zu hören gewesen.

Unterschiedliche Darstellungen zum Tathergang

Diese kamen laut der Polizeimitteilung allerdings aus der nahen Feldstraße. Wie es in der Polizeimitteilung heißt, hätten die ersten Ermittlungen ergeben, dass dort mehrere Personen auf einen 34-jährigen Pasewalker eingeschlagen hätten. Am Boden liegend habe der Mann Schläge und Tritte erhalten. Im weiteren Verlauf habe dieser Mann dann eine mitgeführte Schreckschusswaffe gezogen und mehrmals geschossen.

So berichtete ein 26-jähriger Beteiligter den Beamten später, er sei unterhalb des Auges durch einen Schuss aus der Schreckhusswaffe verletzt worden. Er begab sich in medizinische Behandlung, wurde aber anschließend wieder entlassen. Der Mann aus Pasewalk wurde derweil mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Er erlitt Prellungen und Verletzungen am ganzen Körper.

Die Polizei konnte mehrere Beteiligte/ Tatverdächtige ermitteln. Alle Beteiligten gaben unterschiedliche Darstellungen zum Tathergang an. Die Schreckschusswaffe wurde sichergestellt. Die Polizei nahm mehrere Strafanzeigen auf und ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung.