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Mutmaßlicher Brandstifter in Greifswald gefasst

In Greifswald hat ein Weizenfeld gebrannt. Es wurde angezündet.
In Greifswald hat ein Weizenfeld gebrannt. Es wurde angezündet.
Nordkurier

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Brandstifter in Greifswald erwischt. Er soll ein Weizenfeld in Brand gesteckt haben, ein aufmerksamer Zeuge schlug sofort Alarm.

Die Polizei in Greifswald hat einen 29 Jahre alten Mann im Zusammenhang mit einem Feldbrand am Stadtrand festgenommen. Das Feuer war am Mittwochabend in einem Weizenfeld gelegt worden, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag in Anklam (Kreis Vorpommern-Greifswald) sagte.

Ein Zeuge habe den Festgenommenen bei entsprechenden „verdächtigen Handlungen” beobachtet und Alarm geschlagen. Beamte nahmen den 29-Jährigen etwa einen Kilometer entfernt von dem Tatort fest. „Sie fanden Indizien, die auf Brandstiftung hindeuten”, sagte der Sprecher. Die Polizei prüft auch einen Zusammenhang mit einer Brandserie in Greifswald und Umgebung.

Tatverdächtiger freigelassen

Die Berufsfeuerwehr aus Greifswald konnten verhindern, dass das gesamte Weizenfeld abbrannte. Trotzdem wurde der Schaden auf mindestens 5000 Euro geschätzt. Der Tatverdächtige habe zu den Vorwürfen geschwiegen. Er wurde wenig später wieder auf freien Fuß gesetzt.

In der Region kam es seit 2015 in unregelmäßigen Abständen zu etlichen Brandstiftungen. Dabei wurden leerstehende Wohn- und Gewerbebauten beschädigt, aber auch Fahrzeuge zerstört.