Simone Rüberg hatte sichtlich Spaß beim Kochen und der Essensausgabe.
Simone Rüberg hatte sichtlich Spaß beim Kochen und der Essensausgabe. Anne-Marie Maaß
Gut abgeschmeckt und schön heiß, wärmte die Gulaschsuppe am Samstag die Trabi-Gäste.
Gut abgeschmeckt und schön heiß, wärmte die Gulaschsuppe am Samstag die Trabi-Gäste. Anne-Marie Maaß
IfA-Sammlung

Neue Gulaschkanone der Trabifreunde kann sogar einen Entenbraten zaubern

Die Anklamer Trabifreunde haben ihre neueste Errungenschaft aus Ostzeiten ausprobiert. Das funktionierte so gut, dass plötzlich ganz verrückte Ideen aufploppten.
Anklam

Als gelernte Köchin war Simone Rüberg am Wochenende ganz in ihrem Element. Um die Einweihung der neuen Feldküche 120/88 bei der IfA-Sammlung in Quilow zünftig zu feiern, hatten die Trabifreunde am Sonnabend zu ungarischer Gulaschsuppe und Glühwein eingeladen. Viele Neugierige fanden sich an der Fahrzeughalle ein. Schnell waren die ersten 50 Portionen ausgeteilt und verspeist.

Vielleicht ein Gänsebraten aus der Gulaschkanone?

Die Planungen der Anklamer Trabifreunde für die nächsten Feierlichkeiten laufen bereits. „Der Bräter funktioniert wie ein DDR-Schnellkochtopf – ein Gänsebraten und Rotkohl müssten sich da ebenso schnell und gut drin kochen lassen ...”, war bereits zu hören.

Bei der neuen Feldküche handelt es sich um ein ganz besonderes Ostgefährt: Diese Baureihe wurde erst kurz vor der Wende gebaut. Von der Version, die nun in Quilow beheimatet ist, wurden nur noch rund 64 Stück in Dresden produziert – dann verschwand die DDR und mit dem Staat auch dessen Fahrzeugproduktion.

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