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Neuer Vogelgrippe-Fall in Anklam

In Anklam wurde am Montag ein erneuter Fall der Vogelgrippe nachgewiesen.
Foto: Stefan Sauer

Knapp einen Kilometer von dem Gehege im Anklamer Stadtpark entfernt, in dem vergangene Woche der hochansteckende Erreger H5N8 festgestellt wurde, wiesen Experten das Virus bei einer Hausente nach.

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es einen weiteren Vogelgrippe-Fall. Wie das Agrarministerium in Schwerin am Montag mitteilte, gehörte die Ente mit weiteren rund 35 Hühnern zu einer privaten Kleinsthaltung. Die Tiere seien alle getötet worden.

Mit dem neuen Nachweis werde das bereits am vergangenen Mittwoch eingerichtete Sperr- und Beobachtungsgebiet von drei beziehungsweise zehn Kilometern Umkreis um 1,4 Kilometer erweitert. Dort muss alles Geflügel in den Stall oder in abgeschlossene Volieren, um Kontakte mit Wildvögeln und deren Ausscheidungen zu verhindern. Agrarminister Till Backhaus (SPD) appellierte an Geflügelhalter, die Vorschriften streng einzuhalten.

Bisher wurden Backhaus zufolge 202 Proben aus der Region Anklam im Labor untersucht. Neben dem Ausbruchsbetrieb und dem aktuellen Fall habe es keine weiteren positiven Befunde gegeben.

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