Als Tabellenvorletzter ist das VFC-Team morgen ab 13 Uhr in Neubrandenburg gefordert.
Als Tabellenvorletzter ist das VFC-Team morgen ab 13 Uhr in Neubrandenburg gefordert. Stefan Justa
Espen Albrecht (rechts) erzielte zuletzt in Züssow das zwischenzeitliche Führungstor der Anklamer.
Espen Albrecht (rechts) erzielte zuletzt in Züssow das zwischenzeitliche Führungstor der Anklamer. Stefan Justa
Trainer Michael Höcker glaubt weiter an einen Befreiungsschlag seines Teams.
Trainer Michael Höcker glaubt weiter an einen Befreiungsschlag seines Teams. Stefan Justa
Landesliga

„Nur gemeinsam können wir unten rauskommen“

Der morgige Gegner des VFC hat es in sich: In Neubrandenburg treffen die Peenestädter ab 13 Uhr auf den amtierenden Meister der Landesliga, Staffel Ost.
Anklam

Die einen wollen Tabellenführer Karlsburg/Züssow dichter auf die Pelle rücken, die anderen im Abstiegskampf punkten: Nach zuletzt fünf sieglosen Auftritten in Folge und einer zuletzt deftigen 1:5-Packung beim Spitzenreiter tritt das Landesliga-Team des VFC Anklam morgen als klarer Außenseiter beim aktuellen Tabellendritten SV Hanse Neubrandenburg an. Angepfiffen wird das Nachholspiel um 13 Uhr im neu.sw-Stadion.

Hinrunden-Endspurt eingeläutet

Für die Mannschaft von Trainer Michael Höcker wird mit dem Duell in der Viertorestadt der Hinrunden-Endspurt eingeläutet. Bis zur Winterpause bestreiten sie nach der Partie gegen den amtierenden Meister noch zwei weitere Spiele gegen Empor Richtenberg (26. November) und Malchin (3. Dezember). „Unser Ziel ist es, in diesen Begegnungen möglichst viele Punkte einzufahren und uns in der Tabelle nach oben zu arbeiten“, macht der VFC-Coach deutlich.

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Sein Team rangiert aktuell mit lediglich neun Zählern auf dem vorletzten Tabellenplatz. Weniger Punkte holte im bisherigen Saisonverlauf nur Aufsteiger FC Rot-Weiß Wolgast (4). Zuletzt zeigte die Formkurve trotz der am Ende deutlichen Niederlage gegen Karlsburg/Züssow zumindest im ersten Durchgang nach oben. „Die erste Halbzeit war ganz nach unserem Geschmack, nur leider reicht das nicht, denn ein Spiel dauert bekanntlich 90 Minuten. Man hat deutlich gesehen, dass die Jungs unbedingt wollen.

Allerdings sind viele körperlich noch nicht in der Lage, dieses hohe Tempo über die gesamte Distanz zu gehen. Dafür sind viele Gründe ausschlaggebend“, sagt Michael Höcker. Dass die Aufgabe für seine Mannschaft morgen in Neubrandenburg nicht einfacher wird, ist ihm bewusst: „Wir werden die Jungs auch diesmal wieder mit einem Plan aufs Feld schicken. Wir wollen gegen Hanse mutig und selbstbewusst agieren.“

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A-Jugend-Talente verstärken Team

Was die zuletzt dünne Spielerdecke betrifft, sieht die Situation an diesem Wochenende deutlich besser aus. „Das liegt in erster Linie daran, dass Spieler aus unserer A-Jugend, die spielfrei hat, aufrücken. Ein großes Dankeschön gilt an dieser Stelle Nachwuchs-Trainer John-Philipp Bruhns für die Unterstützung in den letzten Wochen – sei es beim Training, das wir zusammen machen, oder die Bereitschaft, Spieler abzustellen. Nur gemeinsam – und damit meine ich den gesamten Verein – können wir in der Tabelle unten rauskommen. Ich bin nach wie vor felsenfest davon überzeugt, dass uns das auch gelingen wird“, betont Michael Höcker, dessen Elf in den jüngsten vier Punktspielen 19 (!) Gegentreffer hinnehmen musste.

Gegner Neubrandenburg wird morgen nach zuletzt vier Siegen in Serie mit breiter Brust auflaufen. Die Hanse-Kicker würden bei einem Sieg gegen das VFC-Team bis auf einen Punkt an Spitzenreiter Karlsburg/Züssow heranrücken.

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