Kolumne

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Nur noch viermal die Woche Fleisch – der Umwelt zuliebe

Mmmmh, Wurst! Unsere Autorin mag Fleischprodukte, aber so viele davon will sie jetzt doch nicht mehr essen.
Mmmmh, Wurst! Unsere Autorin mag Fleischprodukte, aber so viele davon will sie jetzt doch nicht mehr essen.
Daniel Bockwoldt

Du bist, was du isst: Unsere Volontärin Sophia Brandt will sich bewusster ernähren. Sie isst nur noch viermal die Woche Fleisch und überbackt jetzt einfach alles mit Käse.

Veganer und Vegetarier gibt es viele. Ich stand eigentlich immer auf der anderen Seite – bei den Fleischessern. Denn ich liebe Fleisch und Wurst! Es gibt wohl kaum einen Tag, wo ich nicht Lust auf ein saftiges, frisch gegrilltes Steak habe. Aber als ich darüber nachgedacht habe, wie viel Fleisch ich eigentlich so konsumiere, wurde mir klar: Das ist eindeutig zu viel, und das ist so definitiv keine gesunde, ausgewogene Ernährung.

Ich bin jetzt kein Vegetarier – das könnte ich gar nicht –, doch ich versuche, vermehrt darauf zu achten, dass nicht alles, was ich esse, aus Tieren besteht, die dann höchstwahrscheinlich auch noch aus der Massentierhaltung stammen. Momentan esse ich nur noch an drei bis vier Tagen in der Woche Fleisch. Damit tue ich nicht nur etwas für die Umwelt, sondern vor allem auch etwas für mich selbst. Ich habe durch die bewusste Ernährung tatsächlich schon ein paar Kilos verloren, und das ist doch super für den Sommer!

Leicht ist das natürlich nicht. Fast jeder Mittagstisch bietet nur Gerichte mit Fleisch an, und wenn ich mit den Kollegen am Tisch sitze, schaue ich oft neidisch auf ihre Teller. Aber dafür kann ich mir dann zu Hause richtig tolle Sachen ohne Fleisch kochen. Und da gibt es so viele! Vor allem, weil man einfach alles mit Käse überbacken kann. Ein Obstsalat oder Bananen-Shake ist im Sommer aber auch etwas Leckeres.