BAULÜCKE IN INNENSTADT

Parkplatz-Ecke in Anklam soll ein Schmuckstück werden

Zumindest wie die Gebäude an der Ecke Brüderstraße/ Nikolaikirchstraße künftig aussehen sollen, steht schon einmal fest. Aus fünf Vorschlägen wurde der Entwurf eines Hamburger Architekturbüros favorisiert.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Diese imposante Front soll künftig das Pendant zur Nikolaikirche abbilden.
Diese imposante Front soll künftig das Pendant zur Nikolaikirche abbilden. GWA/ tchoban und voss architekten
Anklam.

Wo heute noch geparkt werden darf, soll bald gebaut werden. Obwohl es für viele zunächst den Anschein hatte, dass der Parkplatz an der Ecke Brüderstraße/Nikolaikirchstraße dauerhaft bestehen bleiben soll, wird auch diese Baulücke in der Anklamer Innenstadt noch geschlossen. Jetzt steht auch schon fest, wie das zukünftige Gebäude dort wohl aussehen soll. Sechs Architekturbüros wurden für die Ideenstudie für den Neubau angefragt – fünf Planer beteiligten sich. Die Nase vorn hatten nun die Architekten von Tchoban und Voss aus Hamburg.

Es ist nicht die erste Gebäudezeile, die derzeit von den Architekten in Anklam umgesetzt wird. Auch das Gebäude Steinstraße 20 wurde von ihnen geplant und kommt mit den Bauarbeiten gut voran. Wann an der Ecke Nikolaikirchstraße/Brüderstraße die Bauleute ihre Arbeit aufnehmen können, steht dagegen noch nicht fest.

Es müssen noch einige Fragen geklärt werden

Zuletzt seien die Grundstücks- und Wohnungswirtschaft Anklam (GWA) und die Planer noch mit der Feinabstimmung der Grundrisse der einzelnen Wohneinheiten befasst gewesen, so GWA-Geschäftsführerin Susanne Bluhm. Dort müssten derzeit noch Vorstellungen angepasst werden.

Bei der Auswahl der Jury ging es zunächst vorrangig um die Fassadengestaltung und das äußere Erscheinungsbild der Gebäude sowie die Gestaltung des Innenhofes. Anschließend soll zunächst auch nur die Planungsphase in Auftrag gegeben werden. Wann der erste Spatenstich erfolgt, dafür gebe es noch keinen konkreten Zeitplan.

Und auch so müssen wohl noch einige Fragen geklärt werden – zum Beispiel, wo die künftigen Mieter des Neubaus parken können und an welcher Stelle für die jetzigen Mieter der Marktostseite, die noch den Stellplatz auf der zukünftigen Baufläche nutzen, Ersatzparkplätze zur Verfügung stehen können.

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