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Wer das verpasst, hat Anklam verpennt

Feuriger Spaß: Die Hexen lassen Besen und Feuer kreisen.
Feuriger Spaß: Die Hexen lassen Besen und Feuer kreisen.
Veronika Müller

Die Peene brennt wieder! Und nicht nur die: Auch die Herzen der Anklamer brennen lichterloh vor Begeisterung über die jüngste Inszenierung des Open-air-Spektakels. Sie sahen eine aufregende, quirlige und geradezu Funken sprühende Aufführung.

„Er ist so herrlich verrückt! Das mögen wir so.“ Ein dickes Kompliment für den Anklamer Theaterchef Wolfgang Bordel, der es mit der neuesten Episode von „Die Peene brennt“ wieder einmal geschafft hat, über 580 Besucher köstlich zu unterhalten. Und das war erst der Auftakt. Denn nicht nur Gisela und Reinhardt Großmann bewundern die Truppe für ihre Leistung, die sie auf der Bühne abliefert. „Wir wollten uns amüsieren, Spaß haben und abschalten. Das hat sich hundertprozentig erfüllt. Das Spektakel ist Pflicht“, sind sich Ralf Tesch und Eckhard Diederich einig, die „Fans der ersten Stunde“ sind.

Strahlende Augen auch beim „Chef“ des Unternehmens „Peene brennt“, der wie in jedem Jahr wieder bis zur letzten Sekunde nicht nur an der Aufführung gefeilt, Texte umgeschrieben, Szenen gestrichen, pyrotechnische Effekte verändert hat und damit seine gesamte Crew ordentlich auf Trab hielt. Doch am Ende wurde, auch wie immer, alles gut. Es flutschte, der „Meister“ war zufrieden. Seine Jungs und Mädels haben einen super Job gemacht. Eine Leistung, vor der jeder Besucher gern den Hut zieht oder eben „ewig und drei Tage lang“ im Schein der Wunderkerzen und des Feuerwerks applaudiert, in der Hoffnung auf eine weitere Zugabe.

Aber dann ist doch Schluss. Die Lichter gehen aus. Alles ist gut: Die Peeneländer haben ihr Reich erfolgreich verteidigt, viel über die Liebe und den lieben Gott gelernt und ganz nebenbei erfahren, dass eine himmlische Rückkehr als „Engel-Praktikant“ auch seine schönen Seiten hat.