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Polizei findet nach Brand einen "Wohnraum"

Ein alter Schuppen ist bei einer Gartensparte in Greifswald abgebrannt. Während der Löscharbeiten auf dem verwilderten Grundstück hörten die Einsatzkräfte plötzlich Musik. Sie folgten den Geräuschen und entdeckten einen „Wohnraum”.

Ob das Kofferradio, welches nach einem Brand in Greifswald die Ermittler auf die Spur eines "Wohnraums" führte, ähnlich aussah, wie auf diesem Bild, ist nicht bekannt (Symbolbild).
NK-Archiv / E. Rogmann Ob das Kofferradio, welches nach einem Brand in Greifswald die Ermittler auf die Spur eines „Wohnraums” führte, ähnlich aussah, wie auf diesem Bild, ist nicht bekannt (Symbolbild).

In der Nacht auf Mittwoch ist gegen Mitternacht außerhalb der Gartensparte „Waldeshöh” an der Fallada-Straße in Greifswald ein alter Schuppen abgebrannt. Menschen wurden dabei nicht verletzt. Der Sachschaden wird auf etwa 200 Euro geschätzt.

Das Grundstück, unmittelbar an den Bahngleisen der Strecke Greifswald / Stralsund, ist verwildert und zugemüllt. Bei den Löscharbeiten hörten die Einsatzkräfte plötzlich Musik. Sie kam von zwei Garagen, die auf dem Grundstück stehen.

Kofferradio

Während sich in der ersten Garage nur Müll befand, entdeckten die Helfer in der zweiten Garage einen „Wohnraum” mit Bett, Tisch und Stuhl – dazu ein Kofferradio, welches Musik spielte. Von dem Besitzer fehlte aber jede Spur.

Die Polizei geht bei dem Schuppenbrand von Brandstiftung aus. Ob jemand den Schuppen fahrlässig oder vorsätzlich anzündete, wird noch ermittelt. Die Kriminalpolizei stellte bislang keinen Zusammenhang zur Brandserie in Greifswald her.

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