UNFALL

Polizei nennt Details zum Horror-Crash auf der B111

Nach dem schweren Unfall auf der B111 bleibt die Hauptstrecke zwischen Usedom und der A20 bis in die Nacht gesperrt. Die Zahl der Verletzten wurde nach oben korrigiert.
Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen und mehreren Verletzten auf der B 111 im Landkreis Vorpommern-Greifswald Am 24.07.2021
Der Unfall ereignete sich zwischen den Ortschaften Gribow und Züssow. Tilo Wallrodt
Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen und mehreren Verletzten auf der B 111 im Landkreis Vorpommern-Greifswald Am 24.07.2021
Insgesamt wurden zwölf Menschen verletzt. Tilo Wallrodt
Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen und mehreren Verletzten auf der B 111 im Landkreis Vorpommern-Greifswald Am 24.07.2021
Mehrfach starteten und landeten die Rettungshubschrauber um die Patienten landesweit auf Kliniken zu verteilen. Tilo Wallrodt
Verkehrsunfall mit fünf Fahrzeugen und mehreren Verletzten auf der B 111 im Landkreis Vorpommern-Greifswald Am 24.07.2021
Die Sperrung der Bundesstraße wird noch bis in die Nacht andauern. Tilo Wallrodt
Züssow ·

Am späten Samstagabend hat die Polizei erste Details zu dem schweren Unfall bei Züssow mitgeteilt. Gegen 15 Uhr waren dort insgesamt 12 Personen verunglückt. Die Bergungsarbeiten werden sich nach Angaben der Polizei bis tief in die Nacht ziehen. Man rechne damit, dass die Vollsperrung der Bundesstraße 111 zwischen der Autobahn A20 und der Insel Usedom gegen Mitternacht aufgehoben wird.

Erste Hinweise zur Unfallursache

Derzeit geht die Polizei davon aus, dass ein 48-Jähriger Golf-Fahrer den Unfall auslöste, an dem am Ende sechs Fahrzeuge beteiligt waren. Das Fahrzeug sei – aus bislang ungeklärtem Grund – in den Gegenverkehr geraten und mit einem BMW zusammengestoßen. Auch dessen Fahrer verlor die Kontrolle über den Wagen. „Anschließend drehten sich beide Fahrzeuge um die eigene Achse und der Golf stieß mit einem sich im Gegenverkehr befindlichen PKW Skoda zusammen, der BMW mit einem PKW Opel”, heißt es in dem Polizeibericht. Zwei weitere Autos wurden durch Trümmerteile beschädigt.

Elf Menschen schwer verletzt

Insgesamt seien zwölf Menschen verletzt worden, elf davon schwer. Darunter ist auch ein 13-Jähriger Junge. Im Rettungseinsatz seien neben vier Polizeistreifen, sechs Notärzten und den Feuerwehren aus Gützkow, Züssow und Ranzin auch drei Hubschrauber gewesen. Die Verletzten seien landesweit auf Kliniken verteilt worden – darunter die Krankenhäuser in Anklam, Demmin, Greifswald und Neubrandenburg.

 

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