WARNSCHUSS NICHT BEACHTET

Polizist schießt Messer-Angreifer ins Bein

Ein Mann, der in der Nacht zu Sonnabend in Greifswald an einem Hotel randaliert haben soll, wurde von herbeigerufenen Polizisten durch einen Schuss aus der Dienstwaffe schwer verletzt, nachdem er die Beamten angegriffen haben soll.
Bei einem nächtlichen Einsatz in Greifswald schossen Polizisten einem Mann ins Bein, der sie mit einem Messer angegriffen
Bei einem nächtlichen Einsatz in Greifswald schossen Polizisten einem Mann ins Bein, der sie mit einem Messer angegriffen hatte. © NIKOLAS-HOFFMANN - stock.adobe.com
Greifswald.

Wie das Polizeipräsideium Neubrandenburg informiert, hatte ein Zeuge gegen 2.35 Uhr über den Notruf 110 der Einsatzleitstelle mitgeteilt, dass jemand gegen die Scheiben eines Hotels in der Greifswalder Wilhelm-Holtz-Straße schlage. Nach ersten polizeilichen Erkenntnissen stellten die eingesetzten Polizeibeamten vor Ort einen Mann fest, der mit einer Stange auf Scheiben des besagten Hotels einschlug.

Polizist mit Messer bedroht

Nachdem ihn die Beamten angesprochen hatten, hörte der Tatverdächtige mit dem Schlagen auf, zog aber unmittelbar ein Messer, mit dem er die Polizisten bedrohte. Die Beamten hätten ihn mehrmals deutlich mit Worten aufgefordert, zurückzubleiben. Als er das nicht tat, wurde ein Warnschuss in die Luft abgegeben, um den Angriff des Mannes zu stoppen.

Nach dem bisherigen Kenntnisstand der Polizei beachtete der 42-jährige Ägypter diesen jedoch nicht, sondern näherte sich weiterhin zielgerichtet mit dem Messer den Beamten. Daraufhin habe einer der Polizisten einen gezielten Schuss aus der Dienstwaffe abgegeben, um den Mann angriffsunfähig zu machen. Der Tatverdächtige konnte daraufhin überwältigt und vorläufig festgenommen werden.

Der Mann erlitt am rechten Oberschenkel eine Schussverletzung und wird derzeit schwer- aber nicht lebensbedrohlich verletzt in einer Klinik behandelt. Die Beamten blieben bei dem Einsatz unverletzt, werden aber psychologisch betreut.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und des Kriminaldauerdienstes der Polizei zum Ablauf des Geschehens dauern an.

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Greifswald

zur Homepage

Kommentare (9)

Alle Kosten in Rechnung stellen, abschieben und mit einem lebenslangem Bann / Einreiseverbot belegen.

Richtig reagiert, das sollte immer so ablaufen, wenn das polizeiliche Gegenüber mit Waffen droht! Egal wer der Betreffende ist oder woher er kommt !

Hier bin ich ganz Ihrer Meinung!!!
Manchmal kann man so schlimmeres verhindern

Es ist der weit verbreitete Irrglaube in diesem Land, dass angenommen wird, die Polizei ist nur dazu da, gut zuzureden, aber durchgreifen tut sie selten, leider besonders bei Personen, die aus ihrem Heimatland ganz andere Maßnahmen der Polizei gewohnt sind. In seiner Heimat hätte der Täter das wahrscheinlich erst gar nicht versucht, denn die Reaktion der dortigen Polizei wäre weitaus härter gewesen.

Der Respekt ist hier in diesem Land leider vollständig verloren gegangen, aus meiner Sicht begründet in der von oben auf die Polizei verordneten massiven Politik der Deeskalation um jeden Preis.

In diesem Fall: richtig gemacht, es gab keine andere Möglichkeit. Ein Angriff mit einer tödlichen Waffe kann mit Reizgas nicht schnell genug gestoppt werden und ein Taser gehört noch immer nicht zur Ausrüstung.

#Ehrenpolizei

Unseren "Goldstücken" muss auch endlich mal gezeigt werden , wer hier die Hosen anhat und wer hier das Sagen hat.

ein schlechter unqualifizierter Kommentar

Diese "Zugereisten" haben NULL Respekt vor unseren Ordnungs- und Polizeikräften und deswegen sage ich nochmal: Es muss zwingend gleich hart und ohne Samthandschuhe durchgegriffen werden, damit die 'Kollegen' mitkriegen, dass es hier gewisse Regeln gibt, an die sich gehalten wird.

Durch Ihre Wortwahl lässt sich erahnen, daß Sie ein Anhänger der Sippenhaft sind.
Sie suggerieren, daß die Mehrheit der ausländischen Mitbürger kriminell ist. Und unterschlagen, die vielen anständigen Menschen die nach Deutschland kommen.
Natürlich sind da auch Straftäter, Rüpel und kaputte Typen dabei.
Übrigens zeichnet sich ein souveräner, fortschrittlicher Staat durch Milde aus. Und nicht durch Härte. Das mal generell...
Ich denke, hier wurde eine angemessene Härte gezeigt. Das wird sicherlich auch noch abschließend ermittelt.
Auch die Frage warum so etwas passiert und wie man es verhindern kann, muss natürlich geklärt werden. Aber das ist sicherlich auch nicht Ihre Schlüsselqualifikation...

Der Ägypter ist unschuldig. Der Ägypter ist ja Flüchtling. Wie geht das eigentlich, immer wenn Deutsche nach Ägypten fahren scheint es dort ja so schön zu sein, dass sie dort Urlaub machen können. Aber gut. Ob der Ägypter nur nicht abgeschoben werden darf, weil er seinen Pass weggeworfen hat? Vermutlich. Egal. Der arme Ägypter hat doch neulich gerade erst 3 Gärten und 3 Autos abgefackelt und ein paar Hakenkreuze gemalt! Der Richter, der ihn daraufhin aus der HAFT freigelassen hat wusste ganz genau, dass der arme Flüchtling harmlos ist! Ich hoffe, dass der Ägypter für die rassistische Polizeigewalt entschädigt wird. Er sollte als Opfer von Polizeigewalt 1000,- jeden Monat bekommen und nie mehr abgeschoben werden dürfen? Am besten eine Doppelstaatsbürgerschaft! Der arme Ägypter!