Airport Days in Anklam

PS-Boliden auf dem Anklamer Flugplatz

Wie schon vor einigen Tagen beim Trabi-Treffen gibt es auch an diesem Wochenende auf dem Anklamer Flugplatz wieder viel Motoren-Spektakel zu sehen. Der Organisator hofft auf über 3000 Besucher
Christian Johner Christian Johner
Wie hier im Vorjahr werden wieder tausende Gäste zur großen Motorenschau auf dem Anklamer Flughafen erwartet.
Wie hier im Vorjahr werden wieder tausende Gäste zur großen Motorenschau auf dem Anklamer Flughafen erwartet. NK-Archiv: Anne-Marie Maaß
Jan Schumacher hofft als Chef-Organisator der „Airport Days“ auf viele Gäste auf dem Anklamer Flugplatz.
Jan Schumacher hofft als Chef-Organisator der „Airport Days“ auf viele Gäste auf dem Anklamer Flugplatz. Christian Johner
PS-Boliden fahren um die Wette und können auch ausgiebig bestaunt werden.
PS-Boliden fahren um die Wette und können auch ausgiebig bestaunt werden. NK-Archiv: Anne-Marie Maaß
Wie schon 2018 werden auch kuriose Liebhaberstücke auf den „Airport Days” zu sehen sein.
Wie schon 2018 werden auch kuriose Liebhaberstücke auf den „Airport Days” zu sehen sein. Anne-Marie Maaß
Wer ist schneller: Auch beim Viertelmeile-Rennen geht es wieder um PS und Geschwindigkeit.
Wer ist schneller: Auch beim Viertelmeile-Rennen geht es wieder um PS und Geschwindigkeit. NK-Archiv: Anne-Marie Maaß
Ob nun Trabi-Treffen oder „Airport Days”: Er darf auf dem Anklamer Flugfeld nicht fehlen.
Ob nun Trabi-Treffen oder „Airport Days”: Er darf auf dem Anklamer Flugfeld nicht fehlen. NK-Archiv: Anne-Marie Maaß
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Anklam.

Jan Schumacher rennt über den Flugplatz, er gestikuliert leidenschaftlich mit seinem Team, er beantwortet Fragen, er nimmt Telefonate an und unterstützt so gut es geht. „Die ersten Gäste sind schon da“, sagt Schumacher am Freitagnachmittag, dem Stress trotzend und mit kühlem Kopf.

Er ist Organisator des zweiten „Airport Days“-Autotreffens in Anklam, zu dem mehrere tausend Menschen erwartet werden. Obwohl Freitag, 7. Juni, der Anreisetag ist, werden die meisten von ihnen wohl am Samstagmorgen anreisen. Das Ziel: Die Marke von rund 3000 Besuchern aus dem Vorjahr übertreffen. Jan Schumacher ist zuversichtlich, dass das klappt: „Das Wetter ist spitze. Das ist sehr gut, denn die meisten Gäste kommen spontan und machen ihr Kommen vom Wetter abhängig.“

Mit den „Airport Days” einen Jugendtraum erfüllt

Mit den „Airport Days“ hat sich Jan Schumacher einen Traum erfüllt. „Als Jugendlicher war es ein großer Wunsch von mir, solch ein Event mal auszurichten“, sagt Schumacher. Ein leidenschaftlicher Chef-Organisator ist eine von mehreren Voraussetzungen, damit eine Veranstaltung wie diese überhaupt über die Bühne gehen kann. Doch das allein reicht nicht aus: „Wir kooperieren super mit dem Flugplatz Otto Lilienthal. Aber vor allem wäre diese Veranstaltung ohne die Sponsoren nicht möglich“, sagt Jan Schumacher.

Spendensammeln für den guten Zweck

Wie schon im vergangenen Jahr sammelt er bei der Veranstaltung Spenden. Während 2018 immerhin rund 3000 Euro für ein krebskrankes Mädchen zusammenkamen (der Nordkurier berichtete), sollen dieses Mal der Feuerwehrförderverein in Anklam, das Kinderhospiz in Greifswald und eine Kindertagesstätte in Wolgast Spenden erhalten.

Einlass bei den „Airport Days“ ist am Samstag, 8. Juni, ab 8 Uhr. Zu den Höhepunkten zählen das Viertelmeile-Rennen um 10 Uhr, die Freestyle-Show von 12.30 bis 13 Uhr und die Stuntshows von 11 bis 18 Uhr.

„Auch für die kleinen Gäste haben wir etwas vorbereitet. Es wird zum Beispiel eine Hüpfburg und Kinderschminken geben“, sagt Jan Schumacher. Auch am Abend ist für Spektakel gesorgt: Ab 20 Uhr steigt die Party im Festzelt. Darüber hinaus steht um 22.15 Uhr eine Night-Show mit einem „Raketenbus“ und einem anschließenden Höhenfeuerwerk auf dem Programm. Der Sonntag ist für die Abreise eingeplant.