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Erneut Gefahrgutzug im Einsatz

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Verdächtiges Pulver auch in Wolgast gefunden

Große Aufregung am Mittwoch in Wolgast. Auch hier wurde in einer Postsendung weißes Pulver entdeckt.
Große Aufregung am Mittwoch in Wolgast. Auch hier wurde in einer Postsendung weißes Pulver entdeckt.
Anne-Marie Maaß

Nachdem in Anklam bereits am Dienstag weißes Pulver in einem Paket aufgetaucht war, gab es am Mittwoch einen ähnlichen Einsatz der Gefahrguteinheit in Wolgast.

Wieder Großalarm für den Gefahrgutzug des Landkreises Vorpommern-Greifswald: Dieses Mal mussten die speziell ausgebildeten Feuerwehrleute am Mittwochvormittag nach Wolgast ausrücken. Auch dort wurde, wie bereits schon am Tag zuvor in Anklam, eine Postsendung mit weißem Pulver gefunden. Die Sendung wurde entsprechend sichergestellt.

Weißes Pulver in Anklam

Bereits am Dienstagabend war der Gefahrengut des Landkreises erst bei der Polizei in Anklam und später am Anklamer Bahnhof angerückt. Dort hatte der Betreiber des Reisecenters am Mittag ein Päckchen, das angeblich nicht zugestellt werden konnte und nun an ihn zurückgeschickt wurde, in der Post gefunden. Darin befand sich eine vakuumverschweißte Tüte mit weißem Pulver. Der Mann rief die Polizei, die den Fund sicherstellte. Nach der Gefahrenabwägung wurde dann noch die Rettungskette in Gang gesetzt.

Worum es sich bei der Substanz genau handelt und ob diese womöglich sogar gefährlich ist, soll nun das Robert-Koch-Institut in Berlin klären. Es gibt aber bereits den Verdacht, dass es sich bei den Päckchen um fehlgeleitete Drogenlieferungen handeln könnte. Diese Versand-Masche hatte bislang vor allem in Niedersachsen die Polizei beschäftigt.