BAUZEIT VERSCHOBEN

Demo für mehr Radwege im Peenetal

Seit Jahren kämpfen Bürger für den Bau von neuen Radwegen. Inzwischen ist bei den Behörden auch Bewegung in die Sache gekommen, trotzdem hat sich der Bau nach hinten verschoben.
Sophia Brandt Sophia Brandt
Viele Bürger hatten Schilder mitgebracht.
Viele Bürger hatten Schilder mitgebracht. Sophia Brandt
Matthias Falk, Marcel Falk (2.v.l.) und Patrick Dahlemann (SPD, rechts) begrüßten die Radfahrer in Anklam.
Matthias Falk, Marcel Falk (2.v.l.) und Patrick Dahlemann (SPD, rechts) begrüßten die Radfahrer in Anklam. Sophia Brandt
Auch wenn der Radwegbau seit Jahren nicht richtig vorankommt: Schlechte Laune gab es bei der Demonstration nicht.
Auch wenn der Radwegbau seit Jahren nicht richtig vorankommt: Schlechte Laune gab es bei der Demonstration nicht. Sophia Brandt
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Anklam.

Rund 150 Radfahrer haben am Samstag an der Demo für einen Radweg zwischen Anklam und Stolpe teilgenommen. Dabei schien der Bürgermeister von Stolpe, Marcel Falk, erst etwas enttäuscht: „Ich hatte mir mehr Teilnehmer erhofft”, sagte er noch in Anklam, als sich die Radler um 10 Uhr versammelten. Doch da waren wohl noch nicht alle auf dem Marktplatz angekommen, der Platz füllte sich nach und nach.

Den Radfahrern konnte Falk verkünden, dass sich im zuständigen Straßenbauamt Neustrelitz etwas getan hat: „Der Radweg soll frühestens 2020, spätestens 2021 fertig sein.” Damit verschiebt sich die Zusage aus dem vorigen Jahr um ein Jahr nach hinten.

Bis der Radweg in Bau sei, werde die Demonstration, die es schon seit 2013 gibt, alljährlich stattfinden, machte Falk deutlich. Die bisherigen Raddemos hätten allerdings genug Druck erzeugt und damit die Behörden zum Handeln gezwungen, meinte Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD). In der letzten Ausbaustufe soll der Weg dann sogar bis nach Jarmen führen.

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