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Radfahrerin nach Unfall in der Klinik

Schwer verletzt wurde am Donnerstag eine junge Anklamerin, als sie auf ihrem Fahrrad mit einem Kleinwagen zusammenstieß. Wer die Schuld an dem schweren Verkehrsunfall trägt, sollen nun die Verkehrsermittler der Polizei klären.
Schwer verletzt wurde am Donnerstag eine junge Anklamerin, als sie auf ihrem Fahrrad mit einem Kleinwagen zusammenstieß. Wer die Schuld an dem schweren Verkehrsunfall trägt, sollen nun die Verkehrsermittler der Polizei klären.
Jörg Foetzke

Für eine junge Anklamerin endete eine Fahrradtour in der Greifswalder Uni-Klinik. Bei einem Zusammenstoß mit einem Pkw in der Leipziger Allee stürzte sie und erlitt schwere Gesichtsverletzungen.

Als eine 21-jährige Anklamerin am Donnerstag auf dem Radweg an der Leipziger Allee entlang radelte, ahne sie noch nicht, was in wenigen Augenblicken passieren würde. Denn auf Höhe des Einkaufszentrums Alte Molkerei fand die Tour an der Stoßstange eines Pkw ein jähes Ende. Der Kleinwagen wollte aus der Parkallee auf die Leipziger Allee abbiegen, just in diesem Moment wollte die Radfahrerin die Straße überqueren und kollidierte mit dem Wagen.

Die 27-jährige Fahrerin des Autos kam mit dem Schrecken davon, die Radfahrerin traf es weit härter. Bei dem Sturz vom Fahrrad erlitt sie schwere Gesichtsverletzungen und schlug sich mehrere Zähne aus. Nach der Erstversorgung im Rettungswagen wurde sie zur weiteren Behandlung in das Greifswalder Uni-Klinikum eingeliefert.

Für die Polizeibeamten vor Ort brachte der Einsatz eine besondere Herausforderung mit sich: Sie mussten nicht nur die Unfalldaten aufnehmen, sondern zugleich für einen fließenden Verkehr auf der teilweise blockierten Leipziger Allee sorgen. Was ihnen auch professionell gelang, denn ein  längerer Stau der Blechkarawane auf der gegenwärtig wichtigsten Anklamer Ortsdurchfahrtsstraße blieb aus.

Die Schuldfrage bei dem morgendlichen Unfall ist hingegen noch nicht restlos geklärt. Die Autofahrerin beteuerte noch am Unfallort ihre Unschuld. Sie sei langsam an die Einmündung herangefahren und habe sogar ihren Wagen kurzzeitig gestoppt. Wie es dann plötzlich zum Crash mit der Radfahrerin gekommen sei, könne sie sich nicht erklären. Für die Unschuld  der Radlerin spricht allerdings, dass sie von rechts kam und so in jedem Fall die Vorfahrt gegenüber dem aus der Parkallee kommenden Auto hatte. Nun sollen die Verkehrsermittler der Polizei klären, wer die Schuld an dem schweren Verkehrsunfall trägt.