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Bauarbeiten auf K 30 und K 60

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Reparatur von Kreisstraßen noch im Herbst

Auf der Kreisstraße 60 zwischen Japenzin und Rehberg sollen im Herbst etwa 150 Quadratmeter umgepflastert werden.
Auf der Kreisstraße 60 zwischen Japenzin und Rehberg sollen im Herbst etwa 150 Quadratmeter umgepflastert werden.
Matthias Diekhoff/Archiv

Es ist ein Tropfen auf den heißen Stein – aber immerhin: Die katastrophalen Holperpisten zwischen Japenzin und Rehberg sowie zwischen Pinnow und Klotzow sollen repariert werden. Das kann aber nur eine Zwischenlösung sein.

Die Bewohner von Rehberg und Klotzow können sich voraussichtlich noch in diesem Jahr auf zumindest verbesserte Straßenverhältnisse freuen. Wie es in der Antwort der Landrätin Barbara Syrbe (Die Linke) auf eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion heißt, sollen in diesem Herbst auf der Kreisstraße 60 zwischen Japenzin und Rehberg auf einer Fläche von rund 150 Quadratmetern Umpflasterarbeiten für etwa 10.000 Euro vorgenommen werden. Auf der Kreisstraße 30 zwischen Pinnow und Klotzow soll dagegen Fräsgut aufgebracht und eingearbeitet werden.

Das Material dafür werde bei der Erneuerung der Kreisstraße 34 im Lieper Winkel auf der Insel Usedom gewonnen, heißt es in der Antwort von Syrbe. Im Rahmen der Maßnahme sei beabsichtigt, zunächst Löcher und Unebenheiten auszugleichen und danach über die gesamte Fläche eine Schicht Fräsgut aufzubringen. Durch mehrfache Arbeitsgänge, eine hohe Verdichtung und eine wasserableitende Profilierung der Oberfläche soll eine möglichst lange Nutzungszeit angestrebt werden.

Versorgungssicherheit der Bevölkerung nicht mehr gewährleistet

Allerdings könne es sich in beiden Fällen nur um eine Zwischenlösung handeln, so die Landrätin. Eine dauerhafte Verbesserung sei erst mit einer grundhaften Erneuerung des Straßenoberbaues zu erreichen.

Doch gerade das wird für die Straße zwischen Japenzin und Rehberg schon seit Jahren gefordert. Erst im Juni haben sich die Spantekower Gemeindevertreter mit einem Brief an die Mitglieder des Kreistages gewandt, in dem sie fordern, die K 60 auf der sogenannten Prioritätenliste nach vorne zu ziehen. Zur Begründung hieß es: „Die Versorgungssicherheit der Bevölkerung von Japenzin und Rehberg ist nicht mehr gewährleistet. Ärzte, Rettungsdienst, Feuerwehr, THW und Polizei können nicht mehr in der gesetzlich vorgeschriebenen Zeit in Japenzin und Rehberg vor Ort sein. Der Schulbusverkehr nach Rehberg trägt zu erhöhten Reparaturkosten der Busse für unseren ÖPNV-Betrieb bei. Die Fahrzeuge der Müllentsorgung und die Fahrzeuge der Gemeinde Spantekow leiden auch unter den unerträglichen Straßenbedingungen. Dies gilt natürlich auch für die Privatfahrzeuge der Bewohner und für Besucher unserer schönen Region.“ Klar wurde in dem Schreiben aber auch, was man in Spantekow von Zwischenlösungen hält: „Flickschusterei ist immer wieder teuer und bringt keine dauerhafte Verbesserung des Zustandes der Kreisstraße.“

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