KÖNNEN 500 KILOGRAMM ZIEHEN

Rettungshunde zeigen beim Peeneschwimmen ihr Können

Nicht nur zwei-, sondern auch vierbeinige Retter waren zur Absicherung des Peeneschwimmens am Start. Die Wasserwacht aus Grevesmühlen war mit vier Rettungshunden zu Besuch nach Anklam gekommen und zeigte natürlich auch bei einer kleinen Vorführung ihr Können.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Rettungshunde der Wasserwacht Grevesmühlen waren beim Peeneschwimmen in Anklam dabei.
Die Rettungshunde der Wasserwacht Grevesmühlen waren beim Peeneschwimmen in Anklam dabei. Anne-Marie Maaß
Die Tiere können ohne Probleme den Retter samt Verunglückten an Land ziehen.
Die Tiere können ohne Probleme den Retter samt Verunglückten an Land ziehen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Die Zusammenarbeit als Team mit den Hunden und den Rettungsschwimmern war lange Zeit einzigartig in Deutschland, erklärt Peter Szibor von den Wasserrettern aus Grevesmühlen. Die Idee dazu kam ihm dabei schon vor langer Zeit beim Spielen im Wasser mit seinen Kindern und dem damaligen Familienhund.

Viel Kraft

Drei Rassen, die von der Züchtung her bereits eine besondere Affinität zum Schwimmen haben, werden von den Rettungsschwimmern ausgebildet: Landseer, Neufundländer und Labradore. Vor allem die Kraft im Wasser sei eine entscheidende Entlastung, erklärt Szibor. So können die Tiere ohne Probleme den Retter samt Verunglückten an Land ziehen.

Der Rettungsschwimmer spart auf diese Weise Kräfte, zum Beispiel für eine folgende Wiederbelebung. Generell können die Hunde bis zu 500 Kilogramm im Wasser ziehen und so sogar besetzte Boote aus einer Gefahrensituation abschleppen.

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