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Rostocker Rennpappen räumen in Quilow ab

Franz Schneider aus Rostock fährt den Siegerpokal nach Hause.
Franz Schneider aus Rostock fährt den Siegerpokal nach Hause.
Johannes Bogner

300 Leute und 48 zum Teil weitgereiste Trabanten: Beim Trabi-Kräftemessen in Quilow war wieder mal die Hölle los.

Für das neue Dach der Vereinshalle reicht das Geld leider noch nicht, das in der Spendenbox Münze für Münze eingesammelt wurde, obwohl dieselbe der zu sanierenden Halle nachempfunden ist. Finanziell hapert es an allen Ecken und Enden, gibt der Vereinsvorsitzende des Trabbi-Buggy Club ’93 unumwunden zu. Trotzdem feiert Jens Rüberg das Trabi-Treffen als vollen Erfolg.

Letztlich knatterten 48 Vehikel aus ganz Deutschland nach Quilow, um dort den schönsten Wagen zu küren, aber auch, um einen schönen Tag zu erleben – bei Bier, Steaks und anderen Leckereien. Sogar für körperliches Wohlbefinden war gesorgt, da eine beheizbare Badewanne aus dem Hotel am Peenetal in Liepen herangekarrt worden war – allerdings zweckmäßigerweise ohne das Geknatter eines Zweitakters.

Auf dem Siegertreppchen belegten schließlich zwei Rostocker die ersten beiden vorderen Plätze: Franz Schneider und Laura Stubbig lösen sich da gerne gegenseitig ab, stehen aber fast alljährlich ganz oben. Den dritten Platz belegte Simone Rüberg und behielt damit den Pokal für diesen Rang in Quilow – der musste nicht die weite Reise nach Rostock antreten.