Wie schon im März 2017 bleibt der Greifswalder Tierpark wegen eines akuten Vogelgrippebefundes geschlossen. Nachdem bei S
Wie schon im März 2017 bleibt der Greifswalder Tierpark wegen eines akuten Vogelgrippebefundes geschlossen. Nachdem bei Störchen und einer Gans die Geflügelpest nachgewiesen wurde, mussten 60 Tiere getötet werden. Stefan Sauer (Archivfoto)
Geflügelpest im Tierpark

Rund 60 Tiere wegen Vogelgrippe im Greifswalder Tierpark getötet

Nachdem sich der Verdacht auf Vogelgrippe-Befall bestätigt hat, mussten im Greifswalder Tierpark 60 Tiere getötet werden, sogar der Nandu. Ein Problem bleibt der Teich im Tierpark.
dpa
Greifswald

Nach Nachweisen der Geflügelpest im Tierpark Greifswald sind etwa 60 Tiere getötet worden. Betroffen seien etwa Gänse, Enten, aber auch ein Nandu, wie Tierpark-Leiterin Heidi Schönherr am Freitag sagte. Darüber hinaus seien Tiere getrennt untergebracht worden. Der Tierpark müsse voraussichtlich für mindestens zwei Wochen geschlossen bleiben. Am Montag sollten erneut Proben entnommen werden.

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Erste Nachweise in MV

Am Donnerstag hatte das Friedrich-Loeffler-Institut bei Proben aus dem Tierpark das hochansteckende Virus des Subtyps H5N1 nachgewiesen. Zusammen mit dem entsprechenden Nachweis bei einem Seeadler von der Insel Koos bei Greifswald waren es die ersten Geflügelpest-Nachweise in Mecklenburg-Vorpommern dieses Herbstes gewesen.

Danach seien mindestens zehn weitere Proben aus dem Tierpark positiv getestet worden, sagte Amtstierarzt Holger Vogel. Die Proben seien breit verteilt gewesen. Auch andere Tiere, die in Kontakt mit den infizierten Tieren standen, habe man töten müssen. Er gehe davon aus, dass die Tötungen bis zum Freitagnachmittag bereits erfolgt sind. Es bestehe das Problem, dass es im Tierpark ein natürliches Gewässer gebe, an dem sich sowohl standorttreue Tiere aus dem Tierpark als auch Tiere von außerhalb treffen.

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