VANDALISMUS AM SEE

Rowdys fahren bei Anklam Rutsche auf Spielplatz kaputt

Allem Anschein haben Rowdys mit einem Auto die Rutsche am Pelsiner See kaputt gefahren. Der Schaden: mehrere tausend Euro.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Die Reparatur des Spielgeräts wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die Reparatur des Spielgeräts wird wohl noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Stadt Anklam
Anklam.

Reifenspuren im Sand, daneben gesplitterte Plastikteile: Das ist alles, was am Dienstagmorgen noch von der Zerstörungswut am Pelsiner See übrig blieb. Das Ziel des Vandalismus: Das große blaue Boot als Spielgerät für die Kinder im Anklamer Ortsteil Pelsin, genauer gesagt die dazugehörige Rutsche. Entdeckt wurde der Schaden von den Mitarbeitern des Anklamer Bauhofs bei ihrer Kontrollrunde.

Nach den augenscheinlichen Spuren müssen die Täter in der Nacht zuvor mit einem Fahrzeug gegen die Rutsche gefahren sein, sodass diese vom Spielgerät abbrach und teilweise zersplitterte. Die Reste fanden die Stadtangestellten dann auf der Wiese.

Hoffen auf Zeugen-Hinweise

Unverständnis auch im Anklamer Rathaus über die blinde Zerstörungswut. „Da heißt es immer, es muss mehr für die Kinder in der Stadt getan werden, und gleichzeitig treten einige diese Bemühungen so mit Füßen“, sagt Manuela Kwasniak, die den Bereich der städtischen Spielplätze betreut. Die Rutsche wurde nun jedenfalls erst einmal von den Bauhofmitarbeitern abtransportiert. Die Kosten, um den Schaden wieder zu beseitigen, schätzt Kwasniak auf rund 1500 bis 2000 Euro ein.

Gegen die bislang unbekannten Täter hat die Stadt zudem bei der Polizei Anzeige erstattet. Auch wenn der Pelsiner See gerade im Dunkeln eher abgelegen ist, bleibt nun nur die Hoffnung auf Zeugen, die vielleicht Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise auf den oder die Täter liefern können.

Der Vorfall am Pelsiner See ist derzeit eher ein ärgerlicher Einzelfall. Generell sei Vandalismus derzeit nicht das größte Problem auf den städtischen Spielplätzen in Anklam. Der Müll und Dreck, der dort täglich anfällt, bereite der Stadt dagegen zunehmend Probleme. „Anstatt den Müll im Papierkorb zu entsorgen, wird er achtlos auf den Boden geschmissen“, sagt Kwasniak. Vor allemkaputte Flaschen und Scherben würden so auch ein erhebliches Verletzungsrisiko für spielende Kinder darstellen. „Die Spielplätze werden von unseren Mitarbeitern täglich kontrolliert“, so die Stadtangestellte. Der Aufwand, der zur Reinigung der Spielplätze dabei betrieben werden muss, sei jedoch deutlich gestiegen.

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