APRILWETTER

▶ Sandsturm fegt über Landstraße bei Anklam

Am Ostermontag wurde es stürmisch in Mecklenburg-Vorpommern: Erst fegte Sand über die Felder und dann kam auch noch Schnee. Das ungemütliche Wetter wird noch ein paar Tage anhalten.
Ein Sandsturm fegt über die Landstraße zwischen Dargibell und Gellendin bei Anklam entlang der neuen Opal-Trasse.
Ein Sandsturm fegt über die Landstraße zwischen Dargibell und Gellendin bei Anklam entlang der neuen Opal-Trasse. Jürgen Mladek
Anklam ·

Ein Sandsturm ist am Ostermontag über eine Landstraße im Süden von Anklam gefegt. Die Sichtweite betrug dort zeitweise nur noch einige Meter. Der Wind pfiff dabei ordentlich.

Betroffen war die Straße zwischen Dargibell und Gellendin (Vorpommern-Greifswald). In der Nähe liegt die Trasse der neuen Pipeline Opal.

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Aprilwetter für den Rest der Woche

Der Ostermontag begann ungemütlich. Immer wieder hatte es geregnet und sogar geschneit. Eine hartnäckige Kaltfront über Deutschland sorgt auch in den kommenden Tagen für kühles und recht wechselhaftes Aprilwetter. Bis mindestens Donnerstag liegen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) die Tageshöchsttemperaturen im einstelligen Bereich. Dazu gibt es einen unangenehmen Mix aus Regen-, Schnee- und Graupelschauern. „Erst am Freitag beruhigt sich das Wetter ein wenig“, sagte eine DWD-Meteorologin am Ostermontag in Offenbach.

Am Dienstag pendeln die Höchstwerte den Angaben zufolge zwischen 2 und 7 Grad, im höheren Bergland gibt es sogar wieder leichten Dauerfrost. Am Mittwoch bläst zudem noch ein lebhafter West- bis Nordwestwind, der vor allem den Küsten stürmische Böen beschert. Erst am Donnerstag gibt es wieder etwas mehr Sonne, und die Temperaturen gehen nach oben. „Der Anstieg ist aber nicht megamäßig“, sagte die Meteorologin. Entsprechend werde es auch am nächsten Wochenende kaum wärmer als 13 bis 14 Grad.

Auch in Vorpommern hatte es am Ostermontag noch geschneit, wie dieses Foto aus Kagendorf zeigt. Es ist nur zehn Minuten später etwa einen Kilometer von der Stelle entfernt entstanden, an der der Sandsturm vorrüber zog.

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Kommentare (1)

wenn ich die vielen neuen Solarparks an den Autobahnen sehe, und wenn man dann sieht, das die Paneelenfelder so dicht aneinander gebaut werden, das die Grasnarbe darunter ausgetrocknet bzw. durch Lichtmangel zerstört wird, ist eine Erosion vorprogrammiert. Ich glaube, das so etwas eigentlich durch unsere Gesetze nicht erlaubt ist, aber an Gesetze hält sich nur der kleine Mann!