BERND KOHN KANDIDIERT FÜR ANKLAMER STADTVERTRETUNG

Schafft es ein Einzelbewerber?

Bernd Kohn tritt bei der Kommunalwahl in Anklam am 26. Mai gegen seine Parteikollegen von der CDU an. Für seine Kandidatur bekommt er viel Zuspruch.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Der 57-jährige Bernd Kohn will sich weiter in die Anklamer Stadtpolitik einbringen.
Der 57-jährige Bernd Kohn will sich weiter in die Anklamer Stadtpolitik einbringen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Seit bekannt wurde, dass er auch ohne die CDU, als Einzelbewerber, zur Wahl der Stadtvertretung in Anklam am 26. Mai antritt, habe er viel Zuspruch erhalten, sagt Bernd Kohn. Das mache ihm durchaus Mut, ergänzt er, auch wenn er sich bis vor wenigen Wochen die Kommunalwahl in diesem Jahr noch anders vorgestellt hatte. Da stand er noch auf der Kandidatenliste der CDU, bis sich bei der Wahlveranstaltung keine Mehrheit für seinen Namen fand.

Für den langjährigen CDU-Mann, der sich seit der Wende in der Anklamer Stadtpolitik engagiert, ein Tiefschlag, das gibt er zu. Doch er will weitermachen. „Es gibt viele Dinge, die ich in der Stadt gerne noch bewegen möchte. Meine Themen sind ja noch da.“ Ihm liegen die Vereine besonders am Herzen. Sie sollten stärker unterstützt werden, findet der Anklamer. „Dazu zählt für mich auch, dass die Stadt Anklam durch ihre eigenen Aktionen viele Sponsoren bindet und die Vereine dann schnell das Nachsehen haben. So viel Geld kann in Anklam nicht ausgegeben werden“, sagt Kohn. Daher will er die Unterstützung der Vereine ebenso in den Fokus rücken wie die Treffpunkte für Senioren.

Demokratiebahnhof für Kohn am falschen Platz

„Auch diese gilt es zu fördern, da sie wichtig sind für das soziale Leben in der Stadt“, sagt er. Gleiches gelte für die über lange Jahre etablierten Jugendeinrichtungen wie den Mühlentreff und den Gesundbrunnen des ASB. Den Demokratiebahnhof zählt er nicht dazu. Dieser sei aus seiner Sicht auch nach wie vor am falschen Platz. „Der Bahnhof muss ein Anlaufpunkt für Gäste sein. Das ist der erste und der letzte Punkt, den sie in Anklam sehen. Dementsprechend braucht es eine andere Ausstrahlung“, sagt er.

Ein anderes Aussehen würde er sich auch für die Siedlung auf der linken Seite der Pasewalker Allee wünschen. „Dort muss dringend Fortschritt zu sehen sein“, sagt er.

Alle Artikel, Hintergründe und kurze Interviews zur Stadtvertreter-Wahl in Anklam finden Sie auf der Themenseite:

Was soll sich in der Stadt tun, was wollen die Kandidaten für die Anklamer Stadtvertretung nach der Kommunalwahl am 26. Mai konkret anpacken?  Bei der Podiumsdiskussion zur Wahl am 14. Mai um 18 Uhr im ehemaligen Wehrmachtsgefängnis Anklam in der Friedländer Landstraße können sie all das aus erster Hand erfahren.

Ob Einzelbewerber, Partei oder Wählergemeinschaft: Es wird sich ein Vertreter den Fragen stellen. Organisiert wird die Veranstaltung vom Nordkurier und der Friedensstiftung. Vorab können Sie, liebe Leserinnen und Leser, Ihre Fragen auch gerne schon schriftlich per E-Mail mitteilen an red-anklam@nordkurier.de

▶ Stadtgespräch: Friedrich Baumgärtner/Christopher Denda (Video)

▶ Stadtgespräch: Christian Schröder/Steffen Göritz (Video)

▶ Stadtgespräch: Bernd Kohn/Sigrun Reese (Video)

▶ Stadtgespräch: Monika Zeretzke/Bernd Kohn (Video)

▶ Stadtgespräch: Hannes Campe/Georg Becker (Video)

▶ Stadtgespräch: Sigrun Reese/Carsten Enke (Video)

▶ Stadtgespräch: Andreas Brüsch/Friedrich Baumgärtner (Video)

Stadt. Land. Klassik! - Konzert in Anklam

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