BREITBANDAUSBAU

Schnelles Internet bald auch auf dem Anklamer Land

Der Breitbandausbau in Vorpommern kommt ins Rollen. Die notwendigen Verträge für das Bauvorhaben sind unterzeichnet. All zu schnell sollten die Bewohner der Region jedoch noch nicht mit dem Hochgeschwindigkeitsinternet rechnen.
Karsten Riemer Karsten Riemer
Landrat Michael Sack (CDU) hat die Verträge für den Breitbandausbau unterzeichnet. Geschäftsführer der Lan
Landrat Michael Sack (CDU) hat die Verträge für den Breitbandausbau unterzeichnet. Karsten Riemer
Vorpommern.

Nur wenige Unterschriften sind nötig und schon rückt das schnelle Internet in greifbare Nähe. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen Landrat Michael Sack (CDU) und der Landwerke MV GmbH nimmt der Breitbandausbau in der Region weiter Fahrt auf. Für die Einwohner des Amts Anklam-Land sind das gute Nachrichten. Bis alle Glasfaserkabel im Boden liegen, wird es allerdings noch eine Weile dauern. „Es ist immer wieder ein schöner Termin, wenn wir den Zuwendungsbescheid des Bundesministeriums haben“, so der Landrat. Profitieren sollen davon 1 867 Haushalte sowie 221 Unternehmen. Das Bauvorhaben erfordert Tiefbauarbeiten auf einer Gesamtlänge von 208 Kilometern.

Gemeinden sollen einbezogen werden

Insgesamt sollen für die Vernetzung der Haushalte 826 Kilometer an Glasfaserkabeln und 340 Kilometer an Leerrohren verlegt werden. Als Kostenkalkulation gibt der Kreis eine Summe von knapp 14,5 Millionen Euro an. Bevor der erste Bagger durch die Gemeinden Ducherow, Spantekow, Boldekow, Neu Kosenow, Butzow, Sarnow, Postlow, Bargischow, Bugewitz, Blesewitz, Neuenkirchen, Iven und Rossin rollt, ist allerdings noch Vorarbeit zu leisten. „Ich gehe davon aus, dass wir dafür im zeitlichen Rahmen von fünf bis sechs Monaten liegen“, sagt der Geschäftsführer der Landwerke MV GmbH Frank Schmetzke. In dieser Zeit steht den Verantwortlichen noch die Feinplanung für den Tiefbau bevor. „Da kommen kleinere Hürden auf uns zu“, so Michael Sack. Gemeint sind Baugenehmigungen, Absprachen mit dem Straßenbauamt sowie Nutzungsgenehmigungen für private Flächen.

Zeitgleich soll verstärkt der Kontakt mit den Bürgermeistern und den Gemeinden gesucht werden. „Wir wollen die Bürger erreichen und erklären, was auf sie zukommt“, sagt Schmetzke. Damit einher soll auch ein zeitliches Gefühl gehen, wann mit einem Anschluss zu rechnen ist. Für die meisten Haushalte dürfte das allerdings eher später als früher der Fall sein. „Wir gehen heute davon aus, dass wir 36 Monate für das Projektgebiet Zeit haben“, erklärt Schmetzke. Dennoch würde in Höchstgeschwindigkeit gearbeitet werden.

Der Grund für den späten Fortschritt im Breitbandausbau liegt laut Schmetzke in Fehlern der Vergangenheit. „Wir baden die langsame Entwicklung der letzten 15 Jahre aus“, sagt er. Das gesamte Projekt sei eine Herkulesaufgabe. „Der wir uns aber sehr gerne stellen“, so der Geschäftsführer.

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