SPD-AKTION FÜR BÜRGERENTSCHEID

Schon 3.500 Unterschriften für bessere Kita-Betreuung

Die SPD strebt einen besseren Kita-Betreuungsschlüssel im Landkreis an und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren. Die große Unterstützung begeistert die Initiatoren.
Auch auf dem Hafenflohmarkt in Ueckermünde hatte die SPD-Ortsgruppe einen Aktionsstand eingerichtet. Stimmen wurden auf v
Auch auf dem Hafenflohmarkt in Ueckermünde hatte die SPD-Ortsgruppe einen Aktionsstand eingerichtet. Stimmen wurden auf verschiedenen Veranstaltungen gesammelt, aber vor allem in den Kitas unterschrieben viele Eltern und Großeltern. Simone Weirauch
Anklam.

Die Unterschriftenaktion der SPD im Landkreis Vorpommern-Greifswald für ein Bürgerbegehren über einen besseren Betreuungsschlüssel in den Kitas ist nach gut vier Wochen so erfolgreich, dass die Sammlung Ende September abgeschlossen werden soll. Das teilte der Initiator des Bürgerbegehrens und Kreistagsmitglied Erik von Malottki mit. „Aktuell liegen uns 3.500 Unterschriften vor, das ist nach dem Start der Aktion am 9. August ein sehr gutes Ergebnis“, sagte von Malottki. Zustimmung zur SPD-Aktion habe es in allen Regionen des Landkreises gegeben. Schwerpunkte seien Ueckermünde, die Insel Usedom, Anklam, Jarmen, Pasewalk, Lubmin, Greifswald, Wolgast und Torgelow. Er sei selbst überrascht von der breiten Unterstützung aus der Bevölkerung. Alle Unterstützer, die Unterschriften gesammelt haben, sollten sich jetzt melden und die Listen an die SPD-Regionalgeschäftsstelle in Greifswald, Weißgerberstraße 14, senden. Wer in den nächsten zwei Wochen noch Unterschriften sammeln möchte, könne sich von der Internetseite der SPD in Vorpommern-Greifswald die Listenvorlagen herunterladen. Gezählt werde bis zum 1. Oktober.

Vielleicht geht’s auch ohne Bürgerentscheid

„In vielen Kitas liegen die Listen auch noch aus, wir brauchen sie jetzt, um die Unterschriften zu zählen“, sagte von Malottki.

4.000 Unterschriften werden gebraucht, um ein Bürgerbegehren anstrengen zu können. „Wir wollen natürlich möglichst mehr als 4.000 Unterschriften zusammentragen, denn es könnten ja auch ungültige dabei sein“, so von Malottki. Er danke allen, die die Aktion unterstützt haben. „Ohne die Hilfe von Eltern, Großeltern und Erziehern hätten wir dieses schnelle Ergebnis niemals erzielen können.“ Der Landkreis seit mittlerweile zu diesem Thema gesprächsbereit. „Wenn wir die Verbesserungen auch ohne Bürgerentscheid erreichen können, wäre das auch gut.“

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