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Schweigen nach dem Rocker-Gekloppe

Die Mühlen der Behörden mahlen bekanntlich langsam: Gut zwei Wochen nach der brutalen Prügel-Aktion zweier Motorrad-Rockergruppen an Christi Himmelfahrt ...

Die Mühlen der Behörden mahlen bekanntlich langsam: Gut zwei Wochen nach der brutalen Prügel-Aktion zweier Motorrad-Rockergruppen an Christi Himmelfahrt in Greifswald haben die Ermittler immer noch keine konkreten Ergebnisse vorzuweisen – oder zumindest keine, über die sie sprechen möchten. Ralf Lechte, Sprecher der Stralsunder Staatsanwaltschaft, sagte lediglich, die Ermittlungen liefen noch: „Details kann ich nicht nennen. Im Rockermilieu ist es schwierig, Zeugenaussagen zu erlangen – und andere Ermittlungsmethoden dauern ihre Zeit."

Bereits vergangene Woche sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, in dem Milieu sei „auch die Geschädigtenseite nicht besonders kooperativ“. Soll heißen: Auch die Rocker-Opfer wollen nicht mit den Ermittlern sprechen. Der Presse hatten Vertreter beider Rockergruppen übereinstimmend erklärt, bei dem Überfall habe es sich um einen Angriff von Hells Angels gehandelt, die Anklamer Bandidos-Sympathisanten brutal zusammenschlugen. Die Ermittlungsbehörden hatten nach dem brutalen Überfall zugegeben, selbst überrascht zu sein von der rohen Gewalt der Tat. gab