TROTZ CORONA-LOCKERUNGEN

Schwimmhalle in Anklam muss geschlossen bleiben

Schlechte Nachricht für Anklams Schwimmer: Eine zeitnahe Wiedereröffnung der Halle scheint unrealistisch. Hygienevorschriften sprechen dagegen.
Die Peenerobben, hier bei einem früheren Training, setzten sich für eine zeitnahe Öffnung ein.
Die Peenerobben, hier bei einem früheren Training, setzten sich für eine zeitnahe Öffnung ein. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Während Sporthallen, Fitnessstudios und Freibäder hierzulande seit gestern unter Auflagen wieder öffnen dürfen, müssen Schwimmhallen und Spaßbäder weiterhin geschlossen bleiben. Dies gilt auch für die Anklamer Schwimmhalle.

Zwar setzten sich die Anklamer Peenerobben als Betreiber zuletzt gemeinsam mit dem CDU-Landtagsabgeordneten Matthias Manthei für eine zeitnahe Wiedereröffnung ein – dies blieb aber offenbar ohne Erfolg. Wie es auf Nachfrage aus dem Sozialministerium heißt, sei eine Öffnung der Schwimmhalle vor dem 15. Juni „unrealistisch“.

Sozialministerium: Änderung ist aussichtslos

Die Hygienevorschriften könnten, anders als in Fitnessstudios und Freibädern, in überdachten Schwimmbädern nicht eingehalten werden, heißt es. Denn während in Fitnessstudios und Freibädern der Dusch- und Umzugsbereich abgesperrt werden könne, sei dies in Schwimmhallen kaum möglich.

Einen Kabinettsbeschluss, um das Öffnungsverbot aufzuheben, hält der Sprecher des Sozialministeriums Stand jetzt für aussichtslos. Die Anklamer Schwimmer müssen also wohl auf den 15. Juni warten, ehe sie wieder ins Wasser können.

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