Held der Geiselnahme
So bewegend trauert Vorpommerns Polizei um Arnaud Beltrame

Ein Screenshot aus dem Video.
Ein Screenshot aus dem Video.
Screenshot facebook.com/polizeivg

Der Tod des französischen Polizisten, der sich am Freitag gegen Geiseln ausgetauscht hatte, berührt auch seine Kollegen in Deutschland.

Es ist eine Tragödie, die niemanden kaltlässt: Der französische Polizist Arnaud Beltrame, der sich selbstlos gegen mehrere Geiseln austauschte, die ein IS-naher Attentäter in einem südfranzösischen Supermarkt genommen hatte, ist am Sonnabend gestorben. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte erklärt: „Er ist als Held gefallen“, erklärte Macron. Sein Mut und seine militärischen Tugenden verdienten den Respekt und die Bewunderung der ganzen Nation. Insgesamt starben vier Menschen bei dem Anschlag.

Doch nicht nur in Frankreich, wo demnächst eine nationale Trauerfeier zu Ehren des Polizisten stattfinden soll, trauert um den Polizisten. Auch unter seinen Kollegen in Deutschland lässt niemanden der Fall kalt. Viele Beamte fragen sich in diesen Tagen, wie sie wohl in so einer Situation reagiert hätten. Und allen wird wieder einmal bewusst, wie gefährlich der Beruf des Polizisten ist.

Dass der Vorfall die Beamten emotional aufwühlt, zeigt ein Facebook-Post der Polizei von Vorpommern-Greifswald. Die Beamten mit Sitz in Anklam haben ihrem toten Kollegen ein Video gewidmet, in dem sie unter anderem erklären: „Wir werden unseren Helden nie vergessen und trauern mit allen Opfern und Hinterbliebenen.”

Auch andere Teile der Polizei im Nordosten äußerten ihre Trauer, etwa die Polizeigewerkschaft GdP auf Twitter:

Kommentare (2)

wollte der Polizeioberstleutnant. Doch nun ist er tot und die Geisel lebt. Niemand muss sich in höchste Lebensgefahr begeben, damit ein Anderer frei kommt. Auch kein Polizist. Sein Leben ist nicht weniger wert als das der Frau. Beltrame war kein Held, auch wenn er posthum einen Orden bekommt. Er war ein Narr!

... dass Sie es nicht verstehen können, dass es Menschen gibt, die Leben retten und sich opfern. Deshalb muss man diese Lebensretter nicht als Narren bezeichnen.