BILDERGALERIE

So lief die Oldtimer-Rallye durch Vorpommern

Wenn die IFA-Sammlung zur Oldtimer-Rallye lädt, ist Spaß vorprogrammiert. Doch geht der Plan auch bei über 30 Grad und sengender Sonne auf? Dreizehn Teams knobelten zwischen Quilow und Usedom.
Zufriedene Gesichter am Ende der rund sechsstündigen Tour. Bei zwölf Pokalen hatte jedes der dreizehn Teams Chancen
Zufriedene Gesichter am Ende der rund sechsstündigen Tour. Bei zwölf Pokalen hatte jedes der dreizehn Teams Chancen auf ein Erinnerungsstück an diesen Tag. Anne-Marie Maaß
Auch am Anklamer Tor in Usedom galt es, die richtige Antwort zu finden.
Auch am Anklamer Tor in Usedom galt es, die richtige Antwort zu finden. Anne-Marie Maaß
Ronny Heim (r.) hatte als Rallye-Leitung alle Fragen ausgearbeitet.
Ronny Heim (r.) hatte als Rallye-Leitung alle Fragen ausgearbeitet. Anne-Marie Maaß
Gut sechs Stunden dauerte die Tour.
Gut sechs Stunden dauerte die Tour. Anne-Marie Maaß
Selbst ohne kniffelige Aufgaben, war die Fahrt ein Vergnügen.
Selbst ohne kniffelige Aufgaben, war die Fahrt ein Vergnügen. Anne-Marie Maaß
13 Fahrzeuge gingen an den Start.
13 Fahrzeuge gingen an den Start. Anne-Marie Maaß
Um diese Pokale ging es bei der Tour.
Um diese Pokale ging es bei der Tour. Anne-Marie Maaß
Abfahrt am Samstagvormittag in Quilow. Die Teams starteten etwas zeitversetzt.
Abfahrt am Samstagvormittag in Quilow. Die Teams starteten etwas zeitversetzt. Anne-Marie Maaß
Die Teams starteten etwas zeitversetzt.
Die Teams starteten etwas zeitversetzt. Anne-Marie Maaß
Auch im Usedomer Hafen mussten gleich mehrere Fragen beantwortet werden.
Auch im Usedomer Hafen mussten gleich mehrere Fragen beantwortet werden. Anne-Marie Maaß
Jeweils Fahrer und Beifahrer gingen an den Start.
Jeweils Fahrer und Beifahrer gingen an den Start. Anne-Marie Maaß
Die Gewinner: Helgo Venzke (l.) und Robin Kunicke.
Die Gewinner: Helgo Venzke (l.) und Robin Kunicke. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Ronny Heim hat ein Auge fürs Detail. Seit zehn Jahren stellt er beim internationalen Trabant-Treffen in Anklam die Tour für die MB-Gedächtnis-Rallye auf. Da in diesem Jahr das Treffen komplett ausfallen musste, stand für die Trabi-Freunde am Wochenende nun ein besonderer Termin an. Bereits zum vierten Mal richtete die IFA-Sammlung aus Quilow die „Vorpommern Oldtimer Rallye“ aus.

Internet war keine Hilfe

Ronny Heim hatte sich durchaus knifflige Aufgaben einfallen lassen. 35 Fragen galt es, für die 13 gestarteten Teams in gut sechs Stunden zu beantworten. Der Fragebogen – natürlich nicht nach Orten sortiert – führte einmal quer über den östlichen Teil der Insel Usedom. Die Internetrecherche fiel bei den aufgestellten Fragen nahezu aus. Auch das weltweite Netz hätte keine Lösung darauf parat gehabt, wie viele Holzfische am Usedomer Hafen zu finden sind, oder wer die Bratwurst auf der „Wanterkant“-Wand klaut. Also blieb nur ein Lösungsweg: Rein in den Trabi und auf nach Usedom.

Es geht um die Details

Mit Zettel und Stift bewaffnet waren auch Wilfried und Elfriede Manske aus der Pasewalker Region unterwegs. Sie waren mit ihrem neu aufgebauten B1000 an den Start gegangen und nahmen zum ersten Mal an der Rallye teil. In der Kategorie LKW waren sie somit die einzigen Teilnehmer. Gut gelaunt wollte das Paar die Chance nutzen, vielleicht noch Neues zu erkunden, auch wenn sie sich auf Usedom eigentlich schon recht gut auskennen.

Spätestens in den folgenden Orten Stolpe und Dargen verloren sich die Teilnehmer dann aus den Augen und die einzelnen Teams waren auf sich allein gestellt – das machte die Sache aber nicht unbedingt leichter. Wann genau etwa der MC Treptow Berlin seinen fünften Orientierungslauf durchführte, blieb dem Nordkurier-Team so verborgen. Wer es wissen will: Ein Blick in das Schaufenster des DDR-Museums in Dargen hilft weiter, dort konnte im Übrigen auch geklärt werden, welche Farbe Erika – gemeint war eine DDR-Schreibmaschine – hat.

Nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei

Bei der Siegerehrung konnten Helgo Venzke und Robin Kunicke jubeln. Sie hatten es in der Zeit geschafft alle Fragen zu beantworten – und das fast immer richtig. Auch eine kurze Panne hatte sie dabei nicht aus der Ruhe bringen können und so freuten sich die beiden über den Siegerpokal. Für Helgo Venzke ein besonderer Tag, nicht nur wegen des Sieges am Ende. „Was wir heute alles gesehen und kennengelernt haben – die Kleinigkeiten, an denen man sonst vorbeifahren würde, das ist großartig. Großen Dank dafür an Ronny Heim. Im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder“, fasste er zusammen.

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