VORPOMMERN-FONDS

So verteilt Dahlemann das Geld

Eine schnelle Bearbeitung hat der Staatssekretär versprochen. Doch beim Vorpommern-Fonds kommt man mit dem Geld ausgeben noch nicht hinterher. Noch sind nicht mal die Gelder aus dem vergangenen Jahr verteilt.
Carsten Schönebeck Carsten Schönebeck
Mit rund 9000 Euro aus dem Fonds wurde das Geschichtsmagazin „Pommern“ gerettet. Fotos (2): C. Schönebeck
Mit rund 9000 Euro aus dem Fonds wurde das Geschichtsmagazin „Pommern“ gerettet. Carsten Schönebeck
Für das Außengelände des Gemeindezentrums Tutow gab es Geld. Foto: S. Hoeft
Für das Außengelände des Gemeindezentrums Tutow gab es Geld. Stefan Hoeft
Die Aufführung von Mozarts Requiem in Demmin wird unterstützt. Foto: G. Herzberg
Die Aufführung von Mozarts Requiem in Demmin wird unterstützt. G. Herzberg
Restaurierungsarbeiten an der Burg Spantekow wurden mit knapp 10 000 Euro gefördert.
Restaurierungsarbeiten an der Burg Spantekow wurden mit knapp 10 000 Euro gefördert. C. Schönebeck
3000 Euro gab es für den Konzertflügel des Pasewalker Musikvereins. Foto: Rita Nitsch
3000 Euro gab es für den Konzertflügel des Pasewalker Musikvereins. Rita Nitsch
Anklam.

Volle Transparenz hat Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) versprochen. Bis die hergestellt ist, werden wohl noch einige Wochen vergehen. Eine Webseite, auf der man sich über jedes geförderte Projekt des Vorpommern-Fonds ausführlich informieren kann, ist in Planung. Wenn alles gut laufe, solle die im Juni fertig sein. Solange wird bei den umstrittenen Zuschüssen noch mit schnöden Tabellen gearbeitet. Kritiker werfen der Landesregierung vor, das Geld aus dem Fonds werde ohne ganzheitliches Konzept nach Gutsherrenart verteilt. Tatsächlich sind die Kriterien für eine Förderung bewusst weich formuliert.

Der Zwischenstand Anfang April weist für ganz Vorpommern jedenfalls Ausgaben in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro aus. Da ist also noch Luft. Denn allein für Anträge aus dem Jahr 2017 dürfen zwei Millionen verteilt werden. Für dieses Jahr sogar drei. An Anträgen mangelt es aber laut Staatskanzlei nicht. Immerhin redet man über diese Summen in Schwerin deutlich lieber als über die Ausgaben für das Ressort selbst, das nach der Landtagswahl 2016 geschaffen wurde.

Der Landtagsabgeordnete Matthias Manthei (BMV) hatte sich vor einigen Wochen mit einer offiziellen Anfrage nach den Kosten für das Staatssekretariat erkundigt. Auch hier kam die Antwort Anfang April. Insgesamt rund 620 000 Euro sind demnach im vergangenen Jahr angefallen, davon knapp 500 000 Euro für die Personalstellen.

Hier ist das Geld gelandet

Auf einer interaktiven Karte zeigen wir ihnen, wo das Geld aus dem Vorpommern-Fonds schon verteilt wurde. Darunter sind auch einige Kuriositäten zu finden.

 

 

 

 

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