Ein bayerischer Investor will 160 Millionen Euro investieren und auf einer Fläche von mehr als 430 Fußballfeldern i
Ein bayerischer Investor will 160 Millionen Euro investieren und auf einer Fläche von mehr als 430 Fußballfeldern in der Nähe von Stretense einen riesigen Solarpark errichten. Nordkurier
Wo heute an der B197 noch Acker zu sehen ist, könnten später auf hunderten Hektar Solarpaneele stehen.
Wo heute an der B197 noch Acker zu sehen ist, könnten später auf hunderten Hektar Solarpaneele stehen. Mareike Klinkenberg
Im März gab es eine langerwartete Bürgerinformation zum geplanten Solarpark bei Stretense. Die bayrische Firma Anuma
Im März gab es eine langerwartete Bürgerinformation zum geplanten Solarpark bei Stretense. Die bayrische Firma Anumar beabsichtigt auf einer Fläche von rund 300 Hektar den größten Solarpark Deutschlands zu bauen. Anne-Marie Maaß
Bauverfahren

Solarparkpläne bei Stretense liegen auf dem Tisch

Frist beachten – Noch bis Ende Dezember können Bürger Einsicht in die Unterlagen zu Deutschlands größten geplanten Solarpark nehmen und auch gleich Stellung beziehen.
Stretense

Noch diesen Monat können Bürger Einsicht in die bisherigen Planungsunterlagen für den riesigen Solarpark des bayrischen Investors Anumar bei Stretense nehmen. Seit dem 25. November liegt der bislang erstellte Vorentwurf des entsprechenden Bebauungsplans aus. Die Frist läuft noch bis zum 31. Dezember. So lange können Bürger auch Stellung zum Projekt beziehen und ihre Einwände im Rathaus einreichen.

308 Hektar für Solar-Flächen geplant

Anumar plant auf mehreren Teilflächen rund um das Dorf Stretense einen der größten Solarparks Deutschlands zu bauen. Insgesamt 309 Hektar beträgt dafür die gesamte Planungsfläche. Die Anklamer Stadtvertretung hatte im Frühjahr zunächst dem Start eines Planungsverfahrens mit knapper Mehrheit zugestimmt. Das Thema wurde jedoch auch in den Reihen der Stadtvertreter kontrovers diskutiert. Die Anwohner vor Ort lehnten das Vorhaben mit großer Mehrheit ab, was auch eine Unterschriftensammlung deutlich zeigte.

Die Unterlagen können nun in der Stadtverwaltung der Hansestadt Anklam in der Burgstraße 15 beim Bauamt während der üblichen Öffnungszeiten eingesehen werden. Sollte ein freier Zugang zum Verwaltungsgebäude aufgrund der Corona-Pandemie nicht möglich sein, könne die Einsichtnahmen nach vorheriger Terminvereinbarung – telefonisch unter 03971 835216 oder per Mail an [email protected] – erfolgen, heißt es. In begründeten Fällen könnten die Unterlagen auch zugesandt werden. Ebenfalls aufgrund der Pandemiebekämpfung werden die Daten zudem online veröffentlicht auf der Internetseite der Stadt Anklam.

Stellungnahmen noch bis 2021

Stellungnahmen zu dem Projekt müssen dann bis zum 31. Dezember erfolgen, heißt es aus dem Bauamt. Diese können schriftlich per Post, zur Niederschrift sowie auch per E-Mail abgegeben werden. Hier gilt es jedoch pünktlich zu sein: Später abgegeben Stellungnahmen könnten im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt werden, so das Bauamt.

Hier ist der Vorentwurf online zu finden: www.anklam.de

 

 

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