Eigentlich feiert der Spantekower FKK im Bürgerhaus. Im Sommer soll es allerdings eine Open-Air-Party auf dem Festplatz g
Eigentlich feiert der Spantekower FKK im Bürgerhaus. Im Sommer soll es allerdings eine Open-Air-Party auf dem Festplatz geben. Mareike Klinkenberg
Fasching

Spantekower verlegen den Karneval in den Sommer

Die Idee, die dem Elferrat entsprungen ist, klingt zunächst zwar ungewöhnlich, hat aber gleich mehrere Vorteile.
Spantekow

Puristen werden vielleicht die Stirn runzeln, aber eigentlich hat die Idee durchaus ihren Charme: Wegen der aktuellen und womöglich auch noch zu erwartenden Corona-Einschränkungen verlegt der Fröhliche Karnevalsklub Spantekow (FKK) seine traditionelle große Party in den Sommer. Die Idee für das locker-leichte Faschings-Sommer-Spektakel am 25. Juni sei dem Elfer-Rat entsprungen, berichtet die Vereinsvorsitzende Dörte Müller. Damit wolle man unter anderem zeigen, dass der Karnevalsklub „noch da” ist und zugleich auch wieder etwas mehr Bewegung in das Spantekower Vereins- und Kulturleben bringen.

Film statt Party

Die Open-Air-Party unter dem Motto „Faschingsgetümmel unterm Sternenhimmel” habe zudem den Vorteil, das dafür voraussichtlich weit weniger Beschränkungen gelten werden als für eine Veranstaltung in geschlossenen Räumen. Was für Dörte Müller eine ganz wichtiger Aspekt ist, weil so alle mal wieder zusammen feiern könnten. Beim Spektakel auf der Festwiese am Sportplatz soll es Tänze und Sketche geben, und wer möchte, kann sich natürlich auch sommerlich-leicht verkleiden.

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So ganz sang- und klanglos soll aber auch der ursprüngliche Feier-Termin am 26. Februar nicht verstreichen. Statt einer großen Party soll es nun eine Filmvorführung im Spantekower Bürgerhaus geben, kündigt Dörte Müller an. Unter dem Motto „Ein Gaumen- und ein Augenschmaus – der FKK packt die alten Filme aus” werden bewegte – und vermutlich auch bewegende – Bilder aus 40 Jahren Karneval in Spantekow gezeigt. Dazu gibt es einen kleinen Imbiss und Getränke.

Karten sind an der Abendkasse erhältlich, im Vorverkauf am 19. Februar von 10 bis 14 Uhr oder bei Dörte Müller unter der Telefonnummer 0170 2411488.

 

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