2. Anklamer Sporttag

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Sporttag bringt Hunderte Vorpommern in Bewegung

Gedränge am Start: Um 11 Uhr sprangen die Teilnehmer des Peeneschwimmens ins Wasser.
Gedränge am Start: Um 11 Uhr sprangen die Teilnehmer des Peeneschwimmens ins Wasser.
Sophia Brandt

Ob beim Schwimmen, Laufen, Skaten oder Walken – am Samstag konnten sich über 300 Teilnehmer beim 2. Sporttag in Anklam in den verschiedensten Disziplinen beweisen.

„Heute steppt in Anklam sportlich gesehen der Bär“, sagte Patrick Dahlemann (SPD) zur Begrüßung der Teilnehmer beim zweiten Sporttag in Anklam. Recht hatte er, denn am Samstag waren über 300 Sportbegeisterte zusammengekommen, um sich in den verschiedensten Disziplinen zu beweisen. Zuerst startete um 11 Uhr das 21. Peeneschwimmen, doch nicht ohne eine vernünftige Aufwärmung. Dafür gab es erstmals einen kleinen Zumba-Tanzkurs, um sich an die Arm-Fuß-Koordination zu gewöhnen. Leiterin Selina Schöne, die selbst Kurse in Wolgast und Usedom gibt, hat Jung und Alt ordentlich motiviert und in Bewegung gebracht.

Zu der lauten Musik füllte sich der Platz immer mehr. Die vielen Teilnehmer konnten am 21. Peeneschwimmen, an einem Lauf durch die Stadt, am Skaten vor der Schwedenmühle oder auch am Walking teilnehmen. Dafür musste man kein Profi-Sportler sein. So gab es beispielsweise beim Schwimmen extra eine 400-Meter-Strecke für die jüngeren Teilnehmer. Und die hatten es gar nicht so leicht in der Anklamer Peene, denn üben konnte man die Strecke vorher laut dem Landespräsidenten des Deutschen Roten Kreuz (DRK) Werner Kuhn nicht. „Der Strom der Peene entscheidet sich nach dem Wind“, gab er zu bedenken und verwies damit auf die Einzigartigkeit des Flusses.

Drohne sorgt für Sicherheit der Schwimmer

Wie immer stand die Sicherheit der Teilnehmer an oberster Stelle. „Wir haben jetzt eine Drohne, die eine Rettungswurst abwerfen kann“, erklärt Kuhn. Sollte sich also ein Schwimmer nicht mehr über Wasser halten können, fliegt die Drohne zu der Person und wirft eine Art Schwimmreifen ab. Eine dieser Drohnen, die an der Fachhochschule Neubrandenburg entwickelt wurden, kostet knapp 3500 Euro. Davon gebe es bereits viele Modelle für die DRK-Stationen in der Region. Zum Glück musste die Drohne am Samstag aber nicht eingesetzt werden.

Bis um 17 Uhr konnten die Sportler sich an den Wettkämpfen beteiligen und sogar als Gruppe im Rennen als sportlichstes Team extra Punkte beim Seilspringen, Torwandschießen oder Büchsenwerfen sammeln. Unter den 15 Teams waren auch Mitglieder von vielen verschiedenen Vereinen, wie den Laufmützen Usedom oder SVG Eggesin. Sieger wurden die Anklamer Rollsportler.

Insgesamt traten 62 Schwimmer, 222 Läufer und 33 Skater am zweiten Sporttag gegeneinander und miteinander an. Neben den vielen glücklichen Gewinnern war am Ende auch das DRK als Veranstalter sehr zufrieden: „Großes Dankeschön an alle Unterstützer des Sporttages, insbesondere an die Stadt Anklam.“

Kommentare (1)

ist weitaus mehr als Anklam. Auch wenn der Vorpommern-Staatssekretär dort seinen Sitz hat. Macht euch das klar! [Anm.d.Red.: Beim Sporttag in Anklam waren nicht nur Teilnehmer aus Anklam, sondern aus vielen Ecken Vorpommerns dabei. Es waren also nicht nur Anklamer "in Bewegung".]