Patrick Dahlemann

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Staatssekretär schmeißt Studium hin

Ende 2016 wurde Patrick Dahlemann (SPD) zum Staatssekretär ernannt. Schon damals hing die Sache mit dem Studium in Schieflage.
Ende 2016 wurde Patrick Dahlemann (SPD) zum Staatssekretär ernannt. Schon damals hing die Sache mit dem Studium in Schieflage.
Carsten Schönebeck

Geahnt haben es viele, jetzt hat Patrick Dahlemann reinen Tisch gemacht. Der Vorpommern-Staatssekretär wird nach eigenen Angaben sein Studium ohne Abschluss aufgeben.

Als „seinen wunden Punkt” hat Patrick Dahlemann (SPD) das Thema schon mehrfach bezeichnet. Der parlamentarische Staatssekretär für Vorpommern hat nun eingeräumt, dass er sein Studium der Politikwissenschaft, für das er zuletzt an der Fernuniversität Hagen eingeschrieben war, abbrechen wird. Dahlemann, der vergangene Woche 30 Jahre alt wurde, steht damit ohne Berufsabschluss da. Ein Fakt, der seinen Kritikern auch bisher schon ein Dorn im Auge war.

Bereits 2014 war er (damals noch als einfacher Landtagsabgeordneter) von der Universität Greifswald an die Fern-Hochschule gewechselt. Nach eigenen Angaben, war er damals einer Exmatrikulation in Greifswald zuvor gekommen. Seitdem hatte er immer wieder bekräftigt, trotz beruflicher Belastung einen erfolgreichen Abschluss zu machen.

Nun sagte er gegenüber dem Nordkurier: Wenn er sich ausreichend auf sein Studium konzentriert hätte, wäre ihm der politische Erfolg der vergangenen Jahre verwehrt geblieben.

Kommentare (5)

Herr Dahlemann genießt das süße Leben. Bezüge eines Chefarztes plus Limousine und Chauffeur. Warum studieren wenn es auch so geht. Aber so sind die Genossen Wasser predigen und Wein saufen. Der vorpommer ist aber nicht dumm und wird ihn 2021 nicht mehr wiederwählen zumal es eine Alternative gibt.

Er kann sich ja einen Doktortitel kaufen, andere Politiker habens doch auch gemacht, sind nur erwischt worden.

So ist der neue Zeitgeist. Jeder hält sich für etwas gaaanz besonderes und bewirbt sich bei DSDS, Popstars oder wird eben wie Herr Dahlemann Politiker. Berufsabschluss is doch quatsch, wenn die schnelle Kohle lockt. Zumal wenn man das ganze lang genug durchhält winkt eine gute Pension. Der Abschlusssatz des Herrn Dahlemann spricht Bände. Dies ist jedoch der neue Zeitgeist. Selbsternannte Fachleute und Spezialisten welche im Reden gut bei ihren Taten jedoch schwach sind versuchen den Menschen die Welt zu erklären. tiker scheint es trotzdem allemal zu reichen.

"Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten!"

...die UNI bescheinigt: zu faul; dann ein Institut, dass vermeintlich weniger harsch agiert. Aber - wer nicht lernt, der ist am Ende einfach zu dumm! Und bleibt hoffentlich nicht auf einem wichtigen Posten sitzen, man, man man und das mit 30 Jahren, früher war sowas ein Rotzlöffel...