AFD-ANTRAG GESCHEITERT

Storch Heinar darf weiter die vorpommerschen Schulen besuchen

Die AfD ist im Kreistag Vorpommern-Greifswald mit dem Antrag gescheitert, die Satirefigur Storch Heinar aus den Schulen zu verbannen.
Klatscht ab! Storch Heinar wird auch in Zukunft an den Schulen des Landkreises Vorpommern-Greifswalds wie hier in Anklam vorbe
Klatscht ab! Storch Heinar wird auch in Zukunft an den Schulen des Landkreises Vorpommern-Greifswalds wie hier in Anklam vorbeischauen. Anne-Marie Maaß
Anklam.

Die Satire-Figur „Storch Heinar“ darf weiter an Schulen im Landkreis Vorpommern-Greifswald zum Einsatz kommen. Die AfD-Fraktion hatte am Montagabend im Kreistag einen Antrag eingebracht, dies untersagen zu lassen, scheiterte jedoch mehrheitlich an den Stimmen der anderen Fraktionen.

Die Figur war 2008 von jungen SPD-Politikern geschaffen worden, um „Neonazis zu karikieren“ und gegen das bei Rechtsextremen beliebte Modelabel Thor Steinar vorzugehen. Bestrebungen der Labelbetreiber, die Figur verbieten zu lassen, waren im Jahr 2010 vor Gericht gescheitert.

„Der Kreistag ist für ein Verbot nicht zuständig”

Die AfD hatte ihre Forderung mit der „Neutralitätspflicht“ der Schulen gegenüber den Parteien begründet. Während der Fraktionsvorsitzende der SPD, Falko Beitz, vehement für den Storch stritt, erklärte Sascha Ott (CDU), dass es eine rechtstaatliche Wahrheit sein könne, den Storch an Schulen zu verbieten, der Kreistag jedoch schlicht nicht dafür zuständig sei. Inhalte des Unterrichts liegen schließlich in der Zuständigkeit des Bildungsministeriums und der Schulämter. „Ich würde auch keinen Nichtangriffspakt mit Russland vor dem Kreistag verhandeln,“ ergänzte Ott spöttisch.

 

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Kommentare (1)

Man sollte vielleicht mal prüfen ob sich diese Leute neutral verhalten und wenn nicht suchen grade jetzt viele Leute eine Arbeit. Ich glaube es währe sehr nützlich da mal ein paar Leute auszutauschen.