GRÖßTER STRANDKORB DER WELT

Strandkorbhersteller aus Insolvenz raus

Im November 2017 meldete der Strandkorbhersteller „Korbwerk” Insolvenz an. Ein neuer Investor will das Unternehmen, das unter anderem den G8-Strandkorb von Heiligendamm baute, wieder nach vorn bringen.
Anne-Marie Maaß Anne-Marie Maaß
Bis zu 70 Urlauber sollen in den nach eigenen Angaben weltgrößten Strandkorb passen.
Bis zu 70 Urlauber sollen in den nach eigenen Angaben weltgrößten Strandkorb passen. Jens Büttner
Heringsdorf.

Nachdem die Heringsdorfer Strandkorbmanufaktur „Korbwerk“ im November vergangenen Jahres Insolvenz anmelden musste, scheint das Unternehmen nun wieder in ruhige Fahrwasser zu kommen. Ab dem 1. März soll das Traditionsunternehmen neu durchstarten.

Zuvor war es gelungen, einen neuen Investor zu finden, der eine Auffanggesellschaft gründete und den Betrieb aus der Insolvenzmasse herauskaufen konnte. Erst Anfang dieses Monats war das Insolvenzverfahren vor dem zuständigen Amtsgericht in Stralsund eröffnet worden.

Auftragsbücher seien voll

Alle 21 Arbeitsplätze des Unternehmens sollen nun erhalten bleiben. Die Auftragsbücher seien voll, heißt es. Künftig will sich der Betrieb weiter auf die Anfertigung von individuellen Strandkörben konzentrieren. Auch an der Entwicklung von barrierefreien Strandkörben soll weiter gearbeitet werden.

Weltweit bekannt wurde die Heringsdorfer Firma vor allem mit dem nach eigenen Angaben größten Strandkorb der Welt. Dieser wurde eigens für den G8-Gipfel im Jahr 2007 in Heiligendamm gebaut.

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