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Strommast kracht bei Sturm auf Gewächshaus

Morsches Holz hält Böe nicht stand, – e.dis will alte Pfähle entfernen

Noch heute sind hier und da Folgen des Sturms zu sehen, der Montag Nacht auch über unsere Region fegte.In Medrow zum Beispiel riss eine Böe einen alten Strommast aus, der ausgerechnet im Garten von Heinz Schröder verankert war. Der hölzerne Mast krachte auf sein Gewächshaus und zertrümmerte es. Sämtliche Scheiben waren zerbrochen und die Streben teilweise eingeknickt. Quer im Garten hängen die Stromkabel. „Meine Frau und ich haben das gar nicht mitbekommen. Am Morgen kam unsere Nachbarin ganz aufgeregt und zeigte uns die Bescherung.“ Dass das passieren konnte, war indes nur eine Frage der Zeit: Das Holz des Mastes war morsch.

Gestern endlich sei nach mehreren Telefonaten eine Reaktion von der e.dis gekommen, erzählt Heinz Schröder. „Am Freitag gucken sie sich den Schaden an und wollen ihn auch begleichen.“ Zum Glück führten die Kabel keinen Strom mehr. „Vor eineinhalb Jahren bereits sind hier Erdkabel verlegt worden. Eigentlich hätten die alten Masten gleich ’rausgenommen werden müssen“, findet Schröder. Wie er sagt, habe der Energieversorger versichert, demnächst auch die anderen Masten im Dorf wegzunehmen. Das Gewächshäuschen muss der Rentner selbst wieder aufbauen. „

Dabei haben wir genug zu tun, auch noch Viehzeug zu versorgen“, sagt er.Auch im Alt Telliner Ortsteil Broock machte das Unwetter ein Gewächshaus zunichte. Gerade erst aufgebaut, zerlegte der Sturm die Konstruktion auf einem Grundstück an der Tollense innerhalb kürzester Zeit wieder so in ihre Einzelteile, dass eine Reparatur wohl ausfällt.