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Stürmer in Not: Nullnummer im Vorpommern-Derby

VonStefan JustaKeeper Maurice Wühn bewahrt das VFC-Team gegen den Greifswalder SV mit drei starken Paraden im zweiten Durchgang vor einer ...

VFC-Angreifer Nils Gütschow (rechts) wurde im Vorpommern-Derby in der Schlussphase eingewechselt. Ein Tor gelang aber auch ihm nicht.  FOTO: Stefan Justa

VonStefan Justa

Keeper Maurice Wühn bewahrt das VFC-Team gegen den Greifswalder SV mit drei starken Paraden im zweiten Durchgang vor einer Niederlage.

Greifswald.Mit einem torlosen Unentschieden hat für die Verbandsliga-Fußballer des VFC Anklam die Serie von drei Auswärtsspielen in Folge begonnen. Vor 300 Zuschauern überzeugten sie im Vorpommern-Derby beim Tabellennachbarn Greifswalder SV vor allem im ersten Durchgang, versäumten es aber, die Führung zu erzielen.
„Mit diesem Unentschieden können wir gut leben. Ich bin zufrieden“, freute sich VFC-Vereinschef Jörg Hasselmann. Nach ihrem 2:0-Erfolg in der Hinrunde erwischten die Peenestädter auch im Rückspiel den besseren Start. Bereits nach 120 Sekunden verfehlte der Ball das Greifswalder Gehäuse nach einem Schuss von Michael Jeske nur knapp. Damian Staniszewski scheiterte in der 10. Minute an GSV-Torwart Moritz, und auch David Gleißner verlor wenig später das direkte Duell mit dem Schlussmann. „Wir haben in der ersten Halbzeit genau das umgesetzt, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben“, erklärte Trainer Hagen Reeck.
Nach dem Seitenwechsel kamen die Greifswalder besser in Tritt. Nach einem Freistoß parierte VFC-Keeper in der 47. Minute glänzend. Auf der Gegenseite ließ Staniszewski einen weiteren Hochkaräter liegen (52.). Er kam völlig frei stehend vor dem GSV-Kasten an den Ball, konnte das Leder aber nicht über die Torlinie drücken. Im direkten Gegenzug hatten dann die Kicker von Trainer Matthias Martens die Führung auf dem Fuß, trafen aber erst den Pfosten und scheiterten im Nachsetzen am starken Anklamer Schlussmann Wühn. Nur fünf Minuten später hatten die Gastgeber erneut Pech, als der Ball wiederum nur am Pfosten landete. Die letzte große Chance der Peenestädter vergab in der 72. Minute Maximilian Stöck. Nach seinem Kopfball verhinderte GSV-Torhüter Moritz die Führung der Gäste. „Nach der guten Leistung in der ersten Halbzeit hätte ich mir gewünscht, dass die Risikobereitschaft im Offensivspiel etwas größer gewesen wäre. Trotzdem bin ich mit dem Unentschieden zufrieden“, machte Trainer Reeck deutlich. Vier Minuten vor dem Abpfiff musste der VFC noch einmal um den Punkt bangen. Nach einem Schuss von GSV-Kapitän Ronny Krüger hielt Wühn erneut glänzend.
Glücklich wirkte nach dem Spiel gegen seinen Ex-Verein der Anklamer Mathias Weylo, der zu den Besten beim VFC zählte: „Das Unentschieden geht in Ordnung.“