Feuerwehr-Einsätze

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Sturm über Anklam: Sand, Regen und gestürzte Äste

Innerhalb weniger Minuten wurden den Kameraden mehrere versperrte Straßen in Anklam gemeldet.
Innerhalb weniger Minuten wurden den Kameraden mehrere versperrte Straßen in Anklam gemeldet.
Anne-Marie Maaß

Der angekündigte Sturm hat am Freitagnachmittag den Süden Vorpommerns erreicht. Die Feuerwehr kam bei den Alarmierungen kaum hinterher.

Gegen 16 Uhr wurde auch auf dem Anklamer Marktplatz sichtbar, was da aufgezigen war. Der Sturm wirbelte Sand auf und trug ihn durch die Innenstadt. Wenig später tönten die Feuerwehrsirenen. Die Peenstraße musste zwischenzeitlich gesperrt werden, weil hier ein großer Ast auf das Kopfsteinpflaster gekracht war. Noch während die Kameraden den Weg frei räumten, ergingen weitere Meldungen aus der Demminer Straße, vom Schanzenberg und aus dem Stadtpark ein, wo ebenfalls Äste oder gar ganze Bäume dem Wind nachgaben.

Auf der Bundesstraße 109 von Greifswald in Richtung Anklam staute sich gegen 16.30 Uhr der Verkehr. Auch hier soll der Grund, nach ersten Informationen, ein Sturmschaden sein, der die Straße versperrt.