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Tragischer Unfall

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Überholversuch bei Greifswald endet tödlich

Bei einem Unfall bei Greifswald ist eine Person gestorben.
Bei einem Unfall bei Greifswald ist eine Person gestorben.
Tilo Wallrodt

Ein 30-jähriger Autofahrer hat zwischen Lubmin und Greifswald einen tödlichen Unfall verursacht. Der junge Mann hatte zum Überholen angesetzt, stieß im Gegenverkehr jedoch mit einem anderen Wagen zusammen.

Auf der L262 zwischen Lubmin und Greifswald ist es am Freitag zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Eine Person wurde getötet, zwei Personen schwer und drei Personen leicht verletzt, teilte die Polizei mit.

Demnach hatte der 30-jährige Fahrer eines VW Polo kurz nach dem Ortsausgang Brünzow zum Überholen angesetzt, fuhr dabei aber frontal gegen einen Toyota, der sich im Gegenverkehr befand. Hinter dem Toyota fuhr ebenfalls ein VW Polo. Dessen 57-jährige Fahrerin konnte trotz Vollbremsung nicht mehr stoppen und fuhr in die beiden verunglückten Wagen, so die Polizei.

Fahrer und Hund tot geborgen

Der 30-Jährige aus der Nähe von Wolgast, der zum Überholen ausgeschert war, erlag seinen Verletzungen. Der Hund, der in seinem Auto saß, wurde ebenfalls tot geborgen. Der in Greifswald wohnhafte 59-jährige Fahrer des Pkw Toyota und seine 67-jährige Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen, hieß es von der Polizei. Alle drei Insassen des nachfolgenden Pkw VW Polo mit Neubrandenburger Kennzeichen (57, 61 und 64 Jahre alt) wurden leicht verletzt.

An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von 35.000 Euro, ein Dekra-Experte wurde von der Polizei zur Klärung der Unfallursache herangezogen. Die L262 war für drei Stunden gesperrt.

Kommentare (4)

Der Artikel ist in kleinen Schrifttypen mit "Tragischer Unfall" überschrieben. Jeder Unfall ist einer zuviel und bringt nur Negatives für alle Beteiligten, ist also immer tragisch. Oder kennen Sie im Straßenverkehr z.B. fröhliche Unfälle?

liebe Elfriede, ein Unfall muss nicht immer tragisch sein. Aber sobald es mehrere tote gibt ist dies ebend TRAGISCH. Also ist ihre Schlusfolgerung schlicht weg falsch denn es spielt schon eine Rolle ob es nur einen materiellen Schaden oder ebend auch einen menschlichen gab. Da spielen "fröhliche Unfälle" einfach keine Rolle. Erst mitdenken!!!

Ich sehe das anders, liebes Obi-Hörnchen, materielle Schäden auch ohne Tote ( schreibt man mit großem Anfangsbuchstaben) sind auch nicht erfreulich, für den, der sie ersetzen muss. Sie erfordern Arbeitszeit, materielle Ressourcen und jede Menge Geld. Deswegen sind sie eben ( warum holst du dir ein unnötiges "d" für das Wortende?) auch mit Tragik verbunden. (Öfter einmal sich um gutes Deutsch zu bemühen, ist schwer! Ich bemerke es täglich bei mir!)

Nichtbetroffene spalten derweil Haare.