Privates Wohnhaus

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Unbekannte schmeißen bei CDU-Politiker Fenster ein

Bernd Schubert
Bernd Schubert
NK-Archiv

In der Nacht zu Mittwoch wurde bei Bernd Schubert, dem Bürgermeister von Ducherow, eine Scheibe eingeschmissen.

Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch das Wohnhaus des CDU-Politikers Bernd Schubert in Ducherow beschädigt. Die Täter schlugen ein Fenster an der Straßenseite des Hauses ein. Nach Angaben der Polizei könne ausgeschlossen werden, dass das Glas etwa durch Steinschlag zu Bruch ging, da sich das Wohnhaus zu weit von der Straße entfernt befinde.

Bernd Schubert ist Bürgermeister der Gemeinde Ducherow im Kreis Vorpommern-Greifswald. Er war bis 2016 Mitglied des Landtags von Mecklenburg-Vorpommern und wurde von der neuen Regierung an der Seite von Patrick Dahlemann (SPD) zum stellvertretenden parlamentarischen Staatssekretär für Vorpommern berufen.

Polizei sucht Zeugen

Laut Polizei könne eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden, daher ermittelt nun auch der Staatsschutz. Mögliche Zeugen können sich an die Einsatzleitstelle in Neubrandenburg unter 0395 5582-2224 wenden. Außerdem steht jederzeit die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder jede andere Polizeidienststelle zur Verfügung.

Kommentare (2)

wegen einer kaputten Fensterscheibe? Wäre der auch bei Lischen Müller aktiv geworden? Wohl kaum. So oder so: das ist kein Fall für den Staatschutz. Der Staat ist nicht in Gefahr, wenn bei Schuberts einer einen Stein in die Scheibe wirft. Inflationär eingesetzt wird der Begriff zur Lachnummer.

Jo, vielleicht war es nur ein dummer-Jungen-Streich, vielleicht eine Horde von Reichsbürgern oder die NSU 2.0. Dafür sind Ermittlungen da. Und da Herr Schubert Vertreter des Staates (Bundesland und Kommune) ist, kann halt in der heutigen Zeit auch eine Straftat von staatsfeindlich eingestellten Steinewerfern nicht ausgeschlossen werden. Hier in Deutschland haben wir die wichtige Maxime "Wehret den Anfängen" - bei Ihnen, Elionore, in der Schweiz vielleicht nicht relevant, aber mit unserer Vergangenheit schon. Daher überlassen Sie die Entscheidung, was ein Fall für den Staatsschutz ist, bitte den deutschen Behörden.